Die Lücke des Geh- und Radweges an der Dachauer Straße in Indersdorf soll künftig geschlossen werden.

Geh- und Radweg in Indersdorf soll erweitert werden

Mehr Sicherheit an der Dachauer Straße

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Die Idee ist bereits über sechs Jahre alt. Jetzt will die Gemeinde Indersdorf das Vorhaben verwirklichen: Die Lücke beim Geh- und Radweg zwischen Lidl-Kreisverkehr und Bahnübergang an der Dachauer Straße soll geschlossen werden.

Indersdorf – Die Gemeinde Indersdorf plant schon lange, das fehlende Stück des Geh- und Radweges, der am Lidl-Kreisverkehr an der Dachauer Straße Richtung Bahnübergang verläuft, zu ergänzen. Es ist lange her, dass das Thema vor der jüngsten Gemeinderatssitzung zuletzt auf der Agenda stand – Ende 2014 war das. Doch jetzt tut sich wieder etwas.

2015 galt es, den entsprechenden Grunderwerb zu klären, seit einem Jahr ist das Thema geregelt. Bürgermeister Franz Obesser erklärte nun in der Sitzung, warum das Thema Radweg trotzdem so lange ruhte: „Wegen der Vielzahl von Baumaßnahmen ist das Vorhaben in den Hintergrund gerückt und wurde nicht weiter verfolgt.“ Umso dringender sei es, sich der Sache jetzt anzunehmen, denn „mit dem stetig zunehmenden Verkehr zeigt sich, dass der Bau des Geh- und Radwegs an der Stelle absolut sinnvoll ist und einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit leisten kann“.

Aus den alten Plänen geht hervor: Wegen des Bahnausbaus kann der neue Gehweg nicht bis auf die andere Seite der Gleise verbunden werden. Er muss deshalb noch auf der Südseite enden.

Planer Michael Mayr erklärte in der Sitzung, dass deshalb eine Querungshilfe zur andern Straßenseite eingebaut werden muss. „Zudem muss das Staatliche Bauamt noch zustimmen“. Das Problem an der Stelle ist nämlich: Es ist zu wenig Platz, eine Querungshilfe zu errichten, die offiziell für Radfahrer und Fußgänger zugelassen ist. Nur eine Querungshilfe für Fußgänger ist möglich. Für die Radfahrer wird es dann künftig einen fließenden Übergang von Straße und Radweg geben. Lieber wäre es allen Beteiligten, wenn sie den Gehweg einfach auf der selben Straßenseite an die Nordseite der Gleise anschließen könnten. „Insgesamt betrachtet ist die Situation nicht gut“, sagte Michael Mayr mit Blick auf die stark frequentierte Hauptstraße. Doch die Erweiterung des Geh- und Radweges sei in jedem Fall eine Verbesserung zur jetzigen Situation. „Das Straßenbauamt sagt allerdings, wir verlagern das Problem nur an eine andere Stelle,“ sagt Mayr.

350 000 Euro hat die Verwaltung für das Projekt in den Haushalt 2107 eingestellt, davon 330 000 Euro für die Planung. Im nächsten Schritt werden die bereits sechs Jahre alten Pläne angepasst. Das Ingenieurbüro soll eine Kostenschätzung erstellen und dem Gemeinderat erneut vorlegen.

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