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Treue Mitglieder wurden bei Schützenbluat Hirtlbach geehrt.

Dreifaches Jubiläum in Hirtlbach

Schützenbluat hat einiges zu feiern

Bei Schützenbluat Hirtlbach sind fast alle Dorfbewohner in mindestens einer der drei Abteilungen integriert – und in allen dreien gibt es 2020 ordentlich Grund zu feiern.

Hirtlbach– Ob Hauptverein, Böllerschützen oder Stockschützen – alle drei Abteilungen von Schützenbluat Hirtlbach feiern nächstes Jahr Jubiläen.

Das war auf der Jahresversammlung im Rahmen des traditionellen Schützenjahrtags im Pfarrsaal zu erfahren. Schützenbluat feiert 110. Geburtstag, bei den Böllerschützen sind es 25 Jahre, dass es sie gibt, und vor 20 Jahren formierten sich die Stockschützen.

Die auf der Jahresversammlung vorgetragenen Berichte lieferten den Beweis, dass sich in Hirtlbach sowohl im geselligen als auch im sportlichen Bereich alles um den Schützenverein dreht. Wie Schützenmeister Martin Hefele zeigte, gab es auch im vergangenen Vereinsjahr eine bunte Mischung aus Geselligkeit und Sport. Stolz ist Hefele, dass es sieben Neuzugänge gab und Schützenbluat nun 157 Mitglieder zählt. Aufholbedarf gebe es nur im Schüler- und Jugendbereich.

Wichtig ist Hefele, dass er das ganze Jahr über bei den verschiedensten Arbeiten im Verein breite Unterstützung der Mitglieder bekommen hat. Besonderes Lob zollte er der Theatergruppe, die jedes Jahr anlässlich der Weihnachtsfeier in Eisenhofen die Zuschauer begeistert. Hier ist auch die Versteigerung eine wichtige Einnahmequelle für den Verein.

Optimierungsbedarf gebe es bei der erstmals durchgeführten Dorfmeisterschaft, die die Böllerschützen gewannen. Grandiosen Zuspruch erfuhr dagegen der Schützenball, der nach 17 Jahren Pause weit über 100 Gäste anlockte. Am 18. Januar steigt daher der nächste Schützenball mit neuer Band, den „Dream Boys“, im Pfarr-und Schützenheim.

Die Hirtlbacher Schützen waren auch beim Volksfestauftakt und dem Marktfest in Indersdorf gut vertreten. Auch die internen Feiern waren gut besucht.

In welcher Form die drei anstehenden Jubiläen gefeiert werden, steht noch nicht genau fest. Aber am Sonntag, 12. Juli 2020, soll es auf jeden Fall einen Festgottesdienst, einen Umzug mit Blasmusik, Ehrungen und ein gemütliches Beisammensein geben.   

Sportleiter Hans Brandmair zeigte, dass es sportlich gesehen überhaupt nichts zu beklagen gibt. 46 Schützen gingen in der abgelaufenen Saison an die Stände, das sei ein Superwert. Sechs Schützen waren bei der Gaumeisterschaft vertreten, Josef Reindl ist sogar bis zur Bayerischen Meisterschaft gekommen. Eine Superleistung sei auch der 3. Platz der 1. Mannschaft in der Gauoberliga, der 4. Platz der 2. Mannschaft in der Gauliga und Platz 4 der 3. Mannschaft in der C-Klasse. „Dieses Team übertrifft derzeit alle Erwartungen“, sagte Brandmair.

Hans Schneider berichtete über die Aktivitäten der Böllerschützen, hauptsächlich bei Hochzeiten und Geburtstagen, und gab bekannt, dass am Sonntag, 22. Dezember, das traditionelle Weihnachtsschießen stattfindet. Von Johann Zotz war zu erfahren, dass wieder ein Dörferlturnier mit acht Mannschaften durchgeführt wurde und hier Hörgenbach als Sieger hervorging. 13 Stockschützen nahmen an der Einzelmeisterschaft teil. Höhepunkt der sportlichen Erfolge sei der Gewinn des Volksfestpokals gewesen.

Der Schützenverein hat auch im vergangenen Jahr gut gewirtschaftet, das zeigte der Kassenbericht von Sepp Brandmair. Bezirks- und Gauschützenmeister Alfred Reiner kam zur Ehrung langjähriger Mitglieder nach Hirtlbach, lud aber auch gleich zum Gauball ein, der am Sonntag, 9. Mai 2020, im Bürgerhaus von Kleinberghofen stattfinden wird. Bei den Ehrungen für langjährige Mitglieder bekam Reiner Unterstützung von Hefele und dessen Stellvertreterin Sandra Schwarz.

ost

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