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Zum verdienten Sieg gratulierte Bürgermeister Franz Obesser (links) den Hirtlbachern Martin Hefele, Helmut Puschner und Hans Brandmair (v.l

378 Schützen beteiligen sich am Gemeindepokalschießen 

Hirtlbach ist nicht zu schlagen

Schützenbluat Hirtlbach ist der große Gewinner des diesjährigen Gemeindepokalschießens. Die Hirtlbacher stellten mit Sylvia Stuis nicht nur die neue Marktschützenkönigin, sie verteidigten auch souverän den Titel des Gemeindepokalsiegers.

Indersdorf– Da haben sie ganz schön abgeräumt, die Hirtlbacher. Das lag aber natürlich nicht nur daran, dass sie heuer Ausrichter des Gemeindepokalschießens waren – dazu braucht’s schon Können. Denn unter den zehn Schützenvereinen gewannen die zehn besten Hirtlbacher den Wettbewerb mit einem 178,3-Teiler.

Bei der Siegerehrung und Pokalverleihung im vollbesetzen Doll-Saal in Ried gab es donnernden Beifall für den von Helmut Puschner geführten Verein. Beifall gab es aber auch für die 378 Schützen, die an zwölf Schießtagen sowohl um Blattl als auch um Ringe kämpften.

Die besten Blattl- und Ringschützen waren Naomi Göbel, Alexander Krimmer, Matthias Kreuzinger und Cornelia Wittmann (v.l.).

Den 2. Platz nahm mit einem 235,8-Teiler Einigkeit Karpfhofen ein, vor Schützenlust Wagenried-Arnzell (255,2). Die weitere Platzierung: 4. Glück auf Eglersried, 327,1; 5. Freischütz Ainhofen, 364,4; 6. Eichenlaub Niederroth, 366,9; 7. Klosterschützen Indersdorf, 399,5; 8. Edelweiß Langenpettenbach, 531,4; 9. Concordia Indersdorf, 886,7; 10. Hochland Westerholzhausen, 997,1.

Bürgermeister Franz Obesser zeichnete die Sieger aus Hirtlbach mit dem Gemeindepokal aus, gratulierte namens der Marktgemeinde aber auch den Schützenmeistern der Zweit- und Drittplatzierten mit Pokalen. „Bei diesem großen Wettbewerb ist Alt und Jung vereint, hier gehen sowohl die Männer als auch die Frauen gerne an den Schießstand“, sagte Franz Obesser, der auch die Geselligkeit bei diesem Wettbewerb schätzt. Er selbst habe ja auch zum Stutz’n gegriffen, sich aber, was das Ergebnis angeht, „vornehm zurückgehalten“.

Puschner ließ Obesser scherzhaft wissen, dass er sich schön langsam auf einen Dauersieger aus Hirtlbach einstellen dürfe und sich Gedanken über einen neuen Wanderpokal machen sollte.

„Das Indersdorfer Gemeindepokalschießen ist allein von der Beteiligung mit fast 380 Schützen ein Riesenspektakel“, sagte der Bezirks- und Gauschützenmeister Alfred Reiner, der das oberbayernweite Geschehen in den verschiedenen Schützengauen kennt. Seine lobenden Worte galten nicht nur den Ausrichtern aus Hirtlbach, sondern auch der Gemeinde, die mit der Ausschreibung des Marktkönigs dem Schießsport sehr verbunden ist.

Was die Meistbeteiligung angeht, war Glück auf Eglersried mit 73 Teilnehmern wieder einmal nicht zu schlagen. Eglersrieds Schützenmeister Schorsch Häuserer durfte von Puschner für die Meistbeteiligung einen Gutschein für ein 50-Liter-Fass mit Kappler-Bier in Empfang nehmen. Die zweitmeisten Teilnehmer stellte Hirtlbach mit 68 Schützen, vor Wagenried-Arnzell (54).

Dass es auf hohem Niveau zuging, zeigen die Ergebnisse deutlich. Die beste Ringschützin war die für Eglersried schießende Cornelia Wittmann, die es fertig brachte, eine 100er-Serie zu präsentieren. Besser geht’s nicht. Bester männlicher Ringschütze war Matthias Kreuzinger von Freischütz Ainhofen, der 99 Ringe schoss. Bester Blattl-Schütze war der Niederrother Alexander Krimmer mit einem 6,5-Teiler. Naomi Göbel aus Karpfhofen war mit einem 15,4-Teiler beste Blattlschützin.

Sonderpreise gab es sowohl für die jüngsten als auch die ältesten Teilnehmer jedes Vereins, und auch die Auflage-Schützen kamen nicht zu kurz. Die Schülerwertung gewann die Arnzellerin Katrin Neumüller mit 84 Ringen, vor den beiden Karpfhofern Lewin Weinberger (81 Ringe) und Maximilian Lamm (80 Ringe).

Nächstes Jahr wird Eglersried das Gemeindepokalschießens ausrichten. Da dürfen die Sportler über die Gemeindegrenze hinausfahren, denn Eglersried schießt bekanntlich in Jetzendorf, was aber dem Eifer und Engagement der Teilnehmer sicher keinen Abbruch tun wird.

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