+
Immer mehr Show gehört zum Repertoire der „Seratiner“.

Musikalischer Leckerbissen am Petersberg

Seratiner geben ihr erstes Konzert

Auf musikalische Leckerbissen dürfen sich am Sonntag, 16. Februar, ab 19 Uhr alle freuen, die Musik von den „Seratinern“ im unteren Haus am Petersberg erleben wollen.

Hirtlbach– Dieses sehr junge Ensemble spielt einfach alles, was ihm gefällt und worauf es Lust hat. Es handelt sich um eine Gruppe von sieben jungen Männern aus Hirtlbach und Umgebung, die Spaß am gemeinsamen Musizieren hat und erstmals ein Konzert gibt.

Seit 2008 ist das Ensemble, bestehend aus drei Trompeten, zwei Posaunen, einem Horn und einem holländischen Campingklo, wie sie die Tuba nennen, aktiv. Sie sind auf bayerischen Festivitäten und Privatfeiern genauso vertreten wie auf Veranstaltungen rund ums Kirchenjahr.

Mit ihrem umfangreichen Repertoire von der Klassik bis hin zu moderner Unterhaltungsmusik bespielen sie eine Nische, in der eine Mischung aus Blaskapelle, klassischem Brassensemble und Partymusik erzeugt wird.

Als Kinder haben sie vor über zehn Jahren in den Schulferien mit ihrem Lehrer Joseph Rast angefangen und anschließend dann beschlossen, eine Gruppe zu gründen und selbstständig weiterzuarbeiten.

Von den damaligen Gründungsmitgliedern sind heute noch vier Burschen dabei: Der Tubist Michael Güntner aus Unterzeitlbach, der Hornist Stefan Pfisterer, der mit seinen 24 Jahren schon der Älteste ist, Johannes Wackerl, der neben der Posaune auch das Bariton und die Tuba beherrscht, und natürlich Markus Brandmair aus Hirtlbach. Dieser Vollblut-Musiker ist Organisator und musikalischer Leiter zugleich – und in seine Trompete verliebt.

Hinzugekommen sind im Laufe der Zeit zunächst der Posaunist Alexander Lachner aus Wöhr und der Trompeter Christoph Steinherr aus Kühbach, der den weiten Weg zu den Proben für die großartige Musik gerne in Kauf nimmt. Der Jüngste im Bunde ist der 14-jährige David Burth, der trotz seiner Jugend Trompete auf hohem Niveau spielt.

Beim Konzert im unteren Haus am Petersberg will man den Zuhörern die Lieblingsstücke der Gruppe aus diversen Epochen, wie den „Einzug der Gäste auf der Wartburg“, „Erinnerungen an Brennberg“ und „Das trojanische Boot“ nicht vorenthalten. Natürlich soll es an konzertanter bayerischer Blasmusik nicht fehlen. Es werden auch Stücke des österreichischen Brassensembles „Da Blechhauf’n“, das zu den großen Vorbildern der Gruppe zählt, nicht fehlen.

Zum Schluss des Konzerts darf man die große Blaskapellenbesetzung der Seratiner genießen. Dass hier 15 Musiker harmonisch zusammen spielen, ist eine Herzensangelegenheit von Brandmair. „So sind wir noch flexibler und können auch groß besetzte Stücke besser anpacken. Mit der großen Besetzung wollen wir da spielen, wo die klassisch böhmisch-mährische Blasmusik gefragt ist“, unterstreicht Brandmair. Sein Ziel ist es, das Ensemble, das nun seit eineinhalb Jahren zusammen probt, musikalisch weiterzuentwickeln und exzellente Musik zu bieten.

Hauptwerk im ersten Konzert der „Seratiner“ ist der für Joseph Rast komponierte Konzertmarsch „Boni Amici“. Diesen Marsch komponierte Brandmair für seinen langjährigen Freund und Lehrer anlässlich dessen 60. Geburtstags. Rast ist nicht nur Freund, Lehrer und Vorbild der Musiker sondern auch Namensgeber des Ensembles. Außerdem zählt er als wichtiger Unterstützer, wenn immer er gebraucht wird. Mit dem Marsch wollen sich „Brandmair & Co.“ bei ihrem Vorbild bedanken. Beim Konzert wird kein Eintritt erhoben, die Musiker freuen sich aber über Spenden. 

ost

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Emotionaler Appell: FCB-Nationalspieler privat in KZ-Gedenkstätte Dachau
Ein FC Bayern-Spieler besuchte an seinem freien Tag das KZ in Dachau. Auf Instagram postete er ein Foto und richtete einen Appell an die User.
Emotionaler Appell: FCB-Nationalspieler privat in KZ-Gedenkstätte Dachau
Irre Aktion im bayerischen Petershausen: Gemeinde wie ausgelöscht - „Folgen sind brandgefährlich“
Petershausen gibt es nicht mehr - zumindest wenn es nach den Ortsschildern geht: Unbekannte Täter haben alle acht Schilder in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag …
Irre Aktion im bayerischen Petershausen: Gemeinde wie ausgelöscht - „Folgen sind brandgefährlich“
Abrissgerüchte im Internet: Hausbesitzer am Pranger
Die Erhaltungssatzung für die Dachauer Martin-Huber-Straße wurde vom Stadtrat beschlossen, von den Anwohnern bekämpft und am Ende vom Stadtrat wieder abgeschafft. Doch …
Abrissgerüchte im Internet: Hausbesitzer am Pranger
Teil zwei der Ortskernsanierung von Petershausen kann starten
Es war ein langer Weg, aber jetzt ist die Ortskernsanierung in trockenen Tüchern. Und dazu haben auch die Anlieger viele Vorschläge geliefert.
Teil zwei der Ortskernsanierung von Petershausen kann starten

Kommentare