Von oben ist der Blick übers Volksfest am Schönsten.

Freunde des Vatertags und ihr Zug

Seit 50 Jahrenfährt der Glonntal-Express

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Seit 50 Jahren gibt es den Verein Freunde des Vaterstags - und ihren Glonntal-Express. Auch zum Jubiläum ging es auf Fahrt.

Indersdorf – 50-jähriges Bestehen feierte der Verein der Freunde des Vatertags (VdFdV). Jedes Jahr ist der Verein am Vatertag mit dem „Glonntal-Express“ unterwegs und macht immer auf dem Indersdorfer Volksfest Halt.

Heuer hatten 17 Väter mit diesem „Zügli“, das aus zwei Waggons, einem „Tankwagen“ und einem „Schlafwagen“ besteht, ihre Freude. Den Zug zieht eine verdeckte Gärtner-Gartenfräse, solange die Steigungen nicht zu groß sind. Notfalls heißt es eben aussteigen. Gerhard Auernhammer ist der Lokführer, Stefan Bayer der Schaffner und Berni Brandl der „Oberbremser“. Diesen Zug baute 1968 Klaus Auernhammer für den Dachauer Kinder-Volksfestzug, bevor er von seinem Bruder Gerhard erstmals 1969 für den Vatertag umgestaltet wurde.

Auch heuer besuchten die lustigen Fahrgäste im Zug den Imbissstand von Marianne Senefelder auf dem Volksfest. Sie bot einen Pfiff „Muttermilch“ an, die Väter entschieden sich aber dann doch lieber für einen Pfiff Bier und die von Senefelder spendierten Fischsemmeln. Zuvor waren sie bereits beim Wirt in Ried beim Weißwurstessen.

Vom Volksfest aus ging’s zu einem Überraschungsgast – das konnte nur Hansi Leber sein. Leber war über viele, viele Jahre der Macher beim Ausflug mit dem Glonntal-Express, fährt aber schon seit mehreren Jahren nicht mehr mit. Gerhard Auernhammer, Präsident des VdFdV, war es ein Anliegen, Leber vor dessen Schmuckgeschäft in der Freisinger Straße zu ehren, „denn er war über die vielen Jahrzehnte Ideengeber und Sponsor zugleich“. Die Musiker, die jedes Jahr den Glonntal-Express begleiten, holten Leber musikalisch aus dem Haus, vor den mit Blumen und Fähnchen geschmückten Zug.

Auernhammer erinnerte an die erste Fahrt vor 50 Jahren. Die Mitfahrer hatten damals den Film für einen Fotoapparat vergessen, den sie aber auch an einem Feiertag bei Uhren-Leber bekamen. Anni Leber, die Mutter von Hansi rückte den gewünschten Film nur unter der Bedingung heraus, dass Sohn Hansi mitfahren darf. „Das war ein echter Glücksfall für den damals neu gegründeten Verein“, sagte Auernhammer. Später ging die Fahrt weiter nach Kleinberghofen.

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