Wie der neue Platz mal aussehen soll, lässt sich schon gut am Granitpflaster in der Marktgasse erkennen.
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Wie der neue Platz mal aussehen soll, lässt sich schon gut am Granitpflaster in der Marktgasse erkennen.

„Zu 95 Prozent im Dezember fertig“

Bauarbeiten am Marktplatz Indersdorf: Jetzt geht es in Phase drei

  • vonChristiane Breitenberger
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In den Sommerferien wird der Knotenpunkt Freisinger/Wöhrer Straße und Marktplatz umgebaut. Das Großprojekt Marktplatzumbau geht damit in Bauphase drei. 

Indersdorf – Wenn’s um die Umgestaltung des Indersdorfer Marktplatzes geht, ist – vereinfacht gesagt – Olaf Schellenberger der Mann für die Straße. Deshalb stellte Schellenberger, der nicht nur für die CSU im Gemeinderat sitzt, sondern auch Projektingenieur für Straßenplanung und Mitarbeiter des zuständigen Ingenieurbüros ist, seinen Ratskollegen am vergangenen Mittwochabend den aktuellen Stand der Bauarbeiten an dem Großprojekt vor.

Wer derzeit einen neugierigen Blick auf die Großbaustelle Indersdorfer Marktplatz wirft, der kann es jetzt schon an so mancher Stelle erahnen: So wird er mal aussehen, der neue Marktplatz. Und Schellenberger gefällt, was er da seinen Kollegen vorstellen konnte. Entlang der Marktgasse sind die Pflasterungen mit den Granitsteinen schon recht weit, „hier sieht man schön, wie das mal überall werden soll – also mein erster Eindruck: das sieht toll aus!“ Auch die neuen Stufen und das Pflaster vor dem Lokal Butchers lassen jetzt schon erahnen, wie es dort künftig aussehen wird.

So allerhand zum Vorschein kam beim Bodenaustausch am Marktplatz. Archäologen untersuchten hier einen mittelalterlichen Rennofen zur Eisengewinnung aus Eisenerz.

Während der vergangenen Monate ist am Marktplatz so einiges passiert (wir haben berichtet). Unter anderem musste der Boden massiv ausgetauscht werden – bis zu einem Meter. „Da haben wir lauter spannendes Zeug gefunden“, erzählt Schellenberger. Wie einen mittelalterlichen Rennofen zur Eisengewinnung aus Eisenerz, „von dem die Archäologen ganz begeistert waren“, einen Knüppeldamm und einen alten, gemauerten Kanal.

Jetzt, mit dem Beginn der Sommerferien geht es in die Bauphase drei – dafür muss ein Hauptverkehrsknotenpunkt in Indersdorf für wohl sechs Wochen voll gesperrt werden (siehe Infokasten). Währenddessen wird der Knotenpunkt Freisinger/Wöhrer Straße und Marktplatz umgestaltet. Zudem werden am Marktplatz etwa 15 provisorische, aufgekieste Parkplätze geschaffen, erklärt Schellenberger. Sie stehen Autofahrern bis Ende der Ferien zur Verfügung.

Die Zufahrt zu Anwesen im Baustellenbereich wie dem Betreuten Wohnen sei laut Schellenberger gewährleistet. Er ist guter Dinge, was den Zeitplan für das gesamte Projekt betrifft: Zum Schulbeginn sei der Knotenpunkt fertig und: Zu „95 Prozent wird der Marktplatz im Dezember fertig“!

cb

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