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Im Kreis seiner Familie hat Oskar Persch seinen 100. Geburtstag gefeiert.

Oskar Persch aus Indersdorf feiert seinen 100. Geburtstag

„Der Corona kann mich mal“

Oskar Persch hat im Betreuten Wohnen am Marktplatz in Indersdorf seinen 100. Geburtstag gefeiert. Ein Jubilar mit viel Humor.

Indersdorf– Der gebürtige Münchner verbrachte seine Kindheit und Jugend in Münchner Landkreisgemeinden unter anderem in Puch bei Fürstenfeldbruck, wo sein Vater ein großes Gut führte. Bei der Firma Knorr-Bremse in München erlernte er den Beruf des Drehers.

Nach dem Krieg und der Gefangenschaft in Russland kam er zusammen mit seiner Ehefrau Therese 1956 nach Dachau. Das Ehepaar zog zwei Söhne groß. Oskar Persch arbeitete 27 Jahre bei MAN in Karlsfeld.

Nach dem Tod seiner Ehefrau siedelte er 2008 nach Markt Indersdorf ins „Betreute Wohnen am Marktplatz“ um und wird dort seit fünf Jahren von dem M&M Pflegedienst betreut. Seit zwölf Jahren ist er ein geselliger und liebenswerter Zeitgenosse im Betreuten Wohnen. Er ist immer noch fit und nimmt regelmäßig an allen Veranstaltungen teil!

Der Jubilar hielt sich noch viele Jahre fit mit täglichem Radeln auf dem Hometrainer und Schafkopfen am PC. Außerdem machte er noch gerne mit der S-Bahn Ausflüge in und um München. Trotz seiner Probleme mit den Beinen nimmt er immer noch gerne an den geselligen Feiern im Aufenthaltsraum des Betreuten Wohnens teil. Er unternimmt mit seiner Familie Ausflüge.

Auch seinen Humor hat er sich über alle Jahre behalten, das zeigte sich auch wieder an seinem Geburtstag, der noch vor den strengen Regularien, die wegen der Corona-Pandemie erlassen wurden, stattfand. Als ihn ein Team vom Betreuten Wohnen besuchte, sagte augenzwinkernd: „Ich habe schon so viel in meinem Leben überstanden, da kann mich der Corona auch mal!“ 

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