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800 Euro für den Heimatverein: Bürgermeister Franz Obesser, Sepp Westermair, Anton Wagatha und Schorsch Weimer (v.l.).

Der Bedarf nach dem neuen Repair-Café in Indersdorf ist groß

Repair-Café hat sich bestens bewährt

Am 28. Juni hat das Repair-Café im Gebäude des Heimatmuseums Indersdorf seine Pforten geöffnet. Nach einem halben Jahr steht fest: So etwas wie das Repair-Café hat im Ort gefehlt.

Indersdorf – Am 28. Juni hat das Repair-Café im Gebäude des Heimatmuseums Indersdorf seine Pforten geöffnet. Die wenigsten haben damals geglaubt, dass der Bedarf nach so einer Einrichtung so groß ist. Nach einem halben Jahr steht nun aber fest: So etwas wie das Repair-Café hat im Ort gefehlt.

Jedes Mal herrschte großer Andrang. Viele kamen und wollten Elektro-Kleingeräte kostenlos reparieren lassen (oder auch schon mal Außergewöhnliches wie einen Betstuhl). „Es waren immer 20 bis 25 Personen, die was zum Reparieren brachten“, bilanziert Sepp Westermair, der Initiator für das Repair-Café gewesen und der Motor des achtköpfigen Reparatur-Teams ist. Er habe den Eindruck gewonnen, dass den Menschen schon was an Nachhaltigkeit und dem Schutz der Umwelt liege, „denn weggeschmissen ist schnell was“.

Weil auch die vier Kräfte in der Kaffeeküche viele gute Kuchen für die Kundschaft anbieten konnten, kamen in dem halben Jahr Spenden in Höhe von insgesamt 800 Euro zusammen. Das Geld wurde dem „Hausherrn“, Anton Wagatha (Vorsitzender des Heimatvereins) übergeben. „Zum Abbau der Schulden, die von der Sanierung des Heimatmuseums im Jahre 2014 herrühren, können wir jede Spende gebrauchen“, so Wagatha, der auch die gute Zusammenarbeit mit den Repair-Café-Mitarbeitern lobend hervorhob.

Sollte es im Repair-Café das eine oder andere Mal zu Wartezeiten kommen, könne man doch das Heimatmuseum besuchen, empfahl Wagatha.

Bürgermeister Franz Obesser dankte allen Mitwirkenden vor der Übergabe des obligatorischen Schecks. „Jetzt sieht man, dass bis vor einem halben Jahr in unserer Marktgemeinde etwas Wichtiges gefehlt hat“, unterstrich Obesser.

Schorsch Weimer, der zum Repair-Team gehört, lobte die gute Zusammenarbeit innerhalb des Teams: „Jeder hilft jedem, es hat noch nie einen Streit gegeben.“

ost

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