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Voller Einsatz in jeder Hinsicht: So wie hier das Vokalensemble überzeugten alle Schüler und Schülerinnen in der GMI-Aula.

Weihnachtskonzerte des Gymnasiums Markt Indersdorf

Zwei zauberhafte Abende in der Schulaula

Zu einem Weihnachtskonzert der ganz besonderen Art hatte das Gymnasium Markt Indersdorf eingeladen.

VON ROSWITHA HÖLTL

Indersdorf –  „O Magnum Mysterium – O großes Geheimnis und wunderbares Heiligtum, dass Tiere den geborenen Herrn sahen, in der Krippe liegend.“ Mit den Worten aus dem Antwort-Gesang eines Stundengebetes, bei dem der Text für die „Heilige Nacht“ vorgesehen ist, begrüßte Schuldirektor Thomas Höhenleitner an zwei Abenden die vielen Besucher in der weihnachtlich wunderschön geschmückten und künstlerisch dekorierten Schulaula.

Mit einem Gedicht von Marcus Steinhauser und dem Lied „That’s christmas to me“ wünschte Fachleiterin Corinna Barth mit den „Pop-Voices“, dass es ganz besondere Weihnachten werden. Die Weihnachtszeit steht in Verbindung mit Platzerln, Schokolade und Nüssen, es ist das Fest der Liebe, des Schenkens und auch des Gebens – und es war ein ganz besonderes Geschenk, einen der Konzertabende miterleben zu dürfen.

All die Darbietungen der verschiedenen Unterstufen-Chöre (einer 5. Klasse und der 6./7. Klassen), des Orchesters mit Rockband und des Vokalensembles boten ein abwechslungsreiches und überaus stimmungsvolles Programm.

Hervorzuheben sind die Solisten Elisabeth Schambach (Harfe), Samuel Voiler (Querflöte) in Begleitung von Alina Voiler am Klavier und Jana Fritsche (Klarinette) mit Klavierbegleitung von Anna Brunner. Laetitia Kausch (Geige), die von Eva Kausch am Klavier begleitet wurde, setzte mit dem Stück „Chaconne in G-Moll“ (Tomaso Antonio Vitali, Arr. Ferdinand David) ebenfalls eine ganz besondere Note.

Kein Mysterium, wie Höhenleitner betonte, war der große Chor, der sich aus Eltern (und einer kleinen Tochter mit etwa einem Jahr im Arm...), Ehemaligen und Schülern aus allen Jahrgangsstufen sowie aus der Schulgemeinschaft bildete, der „O Magnum Mysterium“ von Eriks Eenvalds sang. Gleichzeitig ließ man mit kreisenden Bewegungen der Finger an Weingläsern deren Ränder erklingen – ein ganz besonderes Klangerlebnis. Von den Seiten hörte man in der Aula die Glocken klingen, und eisiger Wind versuchte vergeblich, so manches Mal Raum zu gewinnen. Doch es gab keinen Platz für Kälte, es wurde einem warm ums Herz beim Zuhören, vor allem, als zum Abschluss alle Chöre, das Orchester und die Rockband „O du fröhliche“ anstimmten. Ein ganz besonderer Zauber war zu spüren.

Rektor Höhenleitner dankte dem Förderverein, dem Elternbeirat, dem Team Technik und den Eltern für die tatkräftige Unterstützung. Lauter Applaus brandete auch auf, als er den Lehrkräften Corinna Barth, Anna Brunner, Karin Kreitmair und Tanja Wawra mit Blumen für diese außergewöhnlichen und großartigen Abende dankte.   Große Anerkennung an alle Beteiligten, die trotz der vielen Arbeit und ihres Einsatzes eine große Freude zeigten, derartige Konzertabende zu präsentieren.

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