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Sichtlich gut gelaunt nahmen die jungen Damen des Mädchenvereins Langenpettenbach am Umzug teil.

Mit drei Schlägen angezapft

Auftakt nach Maß

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Mit einem farbenprächtigen Umzug und einem stimmungsvollen Eröffnungsabend hat am Freitag das Indersdorfer Volksfest begonnen.

Indersdorf – Der Volksfesteinzug ist für viele Vereine in der Marktgemeinde Indersdorf ein Höhepunkt des Jahres. Das zeigte sich wieder einmal an der großen Beteiligung. 39 Vereine fanden sich am Freitag mit ihren Fahnen am Marktplatz ein, um nach einem Standkonzert zum Volksfestplatz zu marschieren.

Vorher aber gab’s Freibier, das der Kapplerbräu aus Altomünster, der auch den edlen Gerstensaft fürs Volksfest liefert, ausschenkte. Im Nu bildete sich vor dem Stand eine riesige Schlange. Für beste Stimmung sorgten die Blaskapellen aus Indersdorf, Langenpettenbach und Niederroth, die sich beim Standkonzert abwechselten.

Besonders freuen durfte sich Volksfest-Veranstalter Josef Schuster junior, denn besser hätte das Wetter für einen Volksfeststart nicht sein können. So säumten auch viele Zuschauer die Straße vom Markt zum Volksfest.

Der Festzug bot in der Tat ein beeindruckendes Bild, denn es marschierten nicht nur die zehn Schützenvereine mit ihren Königen und Marktkönig Schorsch Geißler mit, die ihre Fahnen schwenkten und die alten, wertvollen Schützenketten aufblitzen ließen. Auch vier Feuerwehren sowie Burschen- und Madlvereine, Sportler, Bulldogfreunde, Hexengilde, Faschingskomitee, VdK, Wasserwacht, Jugendrotkreuz, Schnupferclub, Outback-Supporters, Rosstäuscher und der Schwimmverein Ainhofen machten sich mit Musik von drei Blaskapellen auf den Weg. Eine echte Augenweide waren allein schon die kleinen Trachtlerinnen aus Glonn.

Angeführt wurde der lange Zug vom Bierwagen, den zwei schwere Percheron-Kaltblüter zogen, nämlich der neunjährige Flori und der 17-jährige Rambo. Die Zügel hielt der Besitzer des Gespanns, Josef Gottschalk aus Dachau. Der Katholische Frauenbund Indersdorf bildete das Schlusslicht bei diesem Umzug.

Bürgermeister Franz Obesser nahm im Festzelt den obligatorischen Bieranstich vor. Wie im Vorjahr brauchte der Gemeindechef nur drei Schläge, bevor er das „O’zapft is“ verkünden konnte. Die ersten Massn auf dem Podium gingen an Festwirt Franz Widmann und Wirtin Sina, die Brauer-Familie Wiedemann sowie Josef Schuster, Bezirkstagspräsident Sepp Mederer, MdB Katrin Staffler und Moderator Hermann Eschenbecher, der all die Fahnenträger und Taferlbuben zur Vorstellung auf die Bühne bat. Die weit über 2000 Gäste im voll besetzten Zelt geizten nicht mit Applaus.

Im Laufe des Abends ging das Stimmungsbarometer noch kräftig nach oben, als die Oktoberfest-Band Cagey Strings die Blaskapelle Albersbach-Indersdorf ablöste. Im Nu wurde auf den Bänken und Tischen getanzt.

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