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Im Umleitungsbereich geht es sehr eng her, die Anwohner klagen über die Folgen.

Klagen wegen der Folgen des Ausbaus der Ortsdurchfahrt

Chaos und Beinahe-Unfälle in Langenpettenbach

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Die Totalsperre der Schrobenhausener Straße in Langenpettenbach wegen des Ausbaus der Ortsdurchfahrt und die Erneuerung der Brücke sowie verschiedener Versorgungsleitungen macht den Anliegern im Bereich der Umleitung ins untere Dorf große Sorgen.

Langenpettenbach– „Da geht es jetzt mit den vielen ortsfremden Autos so eng her, dass man sich mit einem Kinderwagen nicht mehr auf die Straße traut“, war von einer jungen Mutter zu erfahren, und ein Landwirt klagte, dass die Umleitung von und nach Schrobenhausen ein echtes Chaos sei. Wildfremde Autos und Lkw, deren Fahrer sich verirrt haben, würden plötzlich in seinem Hof landen, „weil ein 3,50 Meter breiter Feldweg als Umleitung für eine Staatsstraße einfach ungeeignet ist“, so der verärgerte Landwirt.

Eine Anliegerin der als Umleitung dienenden Altomünsterstraße berichtet, dass es in den letzten vier Tagen zu etlichen Beinahe-Unfällen gekommen sei, da die Altomünsterstraße an der Kreuzung am Kriegerdenkmal schlecht einsehbar sei. Und leider wären hier immer noch viele Autofahrer mit mehr als Tempo 50 unterwegs. Verschärft werde die Situation durch die Bushaltestelle, wo nicht genug Platz für die Schulkinder sei „und zum Teil keine fünf Zentimeter zwischen den Kindern und dem ungebremsten Verkehr bestehen“.

Mehrere Anlieger kritisieren auch das passive Verhalten der zuständigen Behörden. Auf ihre Klagen hin sei nur zugesichert worden, die Situation zu überprüfen. Da die Sperre der Schrobenhausener Straße noch bis zum 15. November andauern soll, erwarten die Anlieger im Umleitungsbereich schnellstmöglich Taten. „Man muss es ja nicht unbedingt drauf ankommen lassen, bis was Schlimmes passiert“, sagte eine weitere Anliegerin.

Der Indersdorfer Bürgermeister Franz Obesser bat in einem Gespräch mit den Dachauer Nachrichten gestern um Verständnis, dass es jetzt, da der seit Jahrzehnten gewünschte Ausbau der Ortsdurchfahrt angegangen worden ist, zu Beeinträchtigungen komme. Er habe Verständnis für den Unmut der Anwohner. Allerdings sei zu beachten, dass die Schrobenhausener Straße eine Staatsstraße und die Altomünsterstraße eine Kreisstraße ist. Obesser: „Die Gemeinde unterstützt, wo sie kann.“ Der Bauhof habe „alle möglichen Schilder rausgefahren“, um für möglichst viel Sicherheit zu sorgen. Zudem sei eine temporäre Haltestelle in der Altomünsterstraße eingerichtet worden, und schließlich wurde auch eine Geschwindigkeitsmessanlage aufgestellt.

Bürgermeister Obesser betont zudem, dass die Zusammenarbeit mit den zuständigen Staats- und Kreisbehörden sehr gut funktioniere. „Wir sind mit denen in ständigem Kontakt.“  

ost/tol

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