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Unvergesslich: Manfred Dudda (ganz rechts) im Jahr 2014, als er mit seinen Schülern aus dem P-Seminar mit der Raumstation ISS Kontakt aufnehmen durfte. 

Todesfall am Gymnasium

Am Freitag verteilte er noch Zeugnisse: Indersdorfer Lehrer stirbt völlig überraschend 

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Manfred Dudda war bis zum letzten Augenblick seines Lebens Lehrer mit ganzem Herzen und ganzer Seele. Am vergangenen Freitag ist der beliebte Pädagoge völlig überraschend gestorben.

Indersdorf– Schulleiter Thomas Höhenleitner stand am heutigen Montag noch immer unter Schock: „Manfred Dudda war ein über die Maßen engagierter Lehrer, für die Schulfamilie ist sein Tod eine große Katastrophe.“ In einem Nachruf, der bereits auf der Homepage der Schule veröffentlicht ist, erinnert der Schulleiter an den besonderen Lehrer: „Wir sind zutiefst erschüttert und trauern um einen wunderbaren Menschen, eine in der gesamten Schulgemeinschaft beliebte Lehrerpersönlichkeit und einen hoch geschätzten Kollegen“ heißt es darin. Manfred Dudda engagierte sich bei jeder einzelnen Veranstaltung an seiner Schule: „Mit großer Leidenschaft und herausragender Einsatzbereitschaft betreute Herr Dudda seit Schulgründung die Arbeitsgruppe Licht- und Tontechnik und begleitete mit ihr zusammen unzählige Schulveranstaltungen. Auch an ein bestimmtes Projekt wird sich die Schule erinnern: „Unvergesslich bleibt auch sein ISS-Projekt, in dessen Rahmen er mit einer Schülergruppe im Jahr 2014 eine eigene Funkverbindung zur Weltraumstation herstellte.“

Die Schulfamilie wird Manfred Dudda schwer vermissen – sein Engagement sucht seinesgleichen. „Seine beispielhafte Verlässlichkeit, seine Großzügigkeit und selbstverständliche Hilfsbereitschaft, seine enorme Erfahrung und seine Freundlichkeit brachten ihm auch im Kollegium höchste Anerkennung ein“, heißt es im Nachruf der Schule.

Die Nachricht vom Tod des Oberstufenbetreuers verbreitete sich rasant. Bereits am heutigen Montag kamen die ersten Schüler trotz Ferien ans Gymnasium, um sich von ihrem beliebten Lehrer zu verabschieden. Die Schule hat in der Aula zum stillen Gedenken eine Kerze und Blumen aufgestellt. Ein Kondolenzbuch liegt aus. Die Schule ist über die ganze erste Ferienwoche hinweg von 8 bis 15.30 Uhr (am Freitag bis 12 Uhr) geöffnet. „Nach den Ferien werden wir einen Trauerraum einrichten und am 14. September eine Trauerfeier veranstalten“, erklärt Thomas Höhenleitner. „Wir werden Herrn Dudda immer ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind in besonderer Weise auch bei seiner Familie“, schreibt der Schulleiter in seinem Nachruf. Manfred Dudda hinterlässt seine Frau und drei Kinder

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