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Am neuen Indersdorfer Marktplatz sollen die Ortsteile verewigt werden. Wie und wo, darüber sollen sich jetzt die Schüler Gedanken machen.

Gemeinderat

Schüler gestalten den Indersdorfer Marktplatz mit

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Die Gemeinderäte wollen alle 59 Indersdorfer Ortsteile am neuen Marktplatz künstlerisch verewigen. Doch bisher gefiel ihnen kein Vorschlag des Planers. Jetzt sollen Indersdorfer Schüler kreativ werden.

Indersdorf – Die Indersdorfer Gemeinderäte haben in ihrer Sitzung am 19. Februar beschlossen, die Ortsteile am Marktplatz in Form des Gemeindeumrisses anzubringen. Diesen Beschluss haben die Gemeinderäte nun in ihrer jüngsten Sitzung aufgehoben und sich für ein anders Vorgehen entschieden.

Die Verwaltung hat auch aufgrund des Presseartikels vom 26. Februar in den Dachauer Nachrichten den Vorschlag vorgebracht, nicht Künstler oder Planer zu beauftragen, sondern einen Ideenwettbewerb an den örtlichen Schulen durchzuführen. In dem Artikel war unter anderem dargestellt, dass die Räte nicht sonderlich begeistert von den Vorschlägen des Planers waren, zudem wurde kritisiert, dass bei dieser Entscheidung der Marktplatzgestaltung nicht die Meinung der Bürger gehört wurde.

Bürgermeister Franz Obesser erläuterte jetzt in der Sitzung die Idee, die Schulen an dem Projekt zu beteiligen: „Ich habe die Idee zuerst mit den Fraktionssprechern besprochen, hier haben alle positiv reagiert. Dann sind wir auf die Schulen zugegangen. Jede Schule kann Vorschläge erarbeiten, wie wir künftig die 59 Ortsteile am neuen Marktplatz verewigen sollen.“ Die Schulen sind laut Obesser begeistert, wollten nur eine Spezifikation, was grundsätzlich in der Idee umgesetzt werden soll. Das festgelegte Budget für die Gestaltung liegt bei maximal 10 000 Euro.

Die Vorschläge der Schulen könnten laut Obesser dann nach einer Vorauswahl durch den Marktgemeinderat – aufgrund Machbarkeit und Finanzierbarkeit – öffentlich zur Abstimmung gestellt werden. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel online. So könnten alle Bürger mitentscheiden, welche Gestaltungsmöglichkeit für ihre 59 Ortsteile am neuen Marktplatz ihnen am besten gefällt.

Auch wenn derzeit wegen der Corona-Pandemie keine Schule ist, versicherte Obesser: „Wir haben damit Zeit. Laut Planer ist es kein Problem, die Ortsteile später zu verewigen.“ Alle Gemeinderäte stimmten für diesen Vorschlag.

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