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Stolz waren die Schüler aus der 9c. (Einige Schüler waren bereits von der Limo abgeholt worden).

Mit der Limo zum Abschlussfest

Indersdorfer Mittelschüler freuen sich über ihre Zeugnisse

„Bleiben Sie neugierig und interessiert, die Zukunft in die Hand zu nehmen“ und „das Bisherige soll Sie weitertragen“, so gratulierte Indersdorfs Bürgermeister Franz Obesser den Schulabgängern der Mittelschule zu ihren bestandenen Prüfungen.

Indersdorf – In der Aula begrüßte er die Rektorin Petra Fuchsbichler, alle Absolventen der 9. und 10. Klassen und ihre Familien. Mit dem Lied „Tage wie diese“ fand sich ein gelungener Übergang für die Wünsche von Rektorin Fuchsbichler, da sie sich an ihr Gefühl, von Freiheit und Unendlichkeit, noch gut erinnerte, als sie ihren Abschluss gemacht hat. Auch wenn sie den aktuellen Vergleich mit der Nationalmannschaft nicht so passend fand, da die Schüler ihren ersten Meilenstein weitgehend geschafft haben, so fand sie doch Parallelen zur Fußballgeschichte: 90 Teilnehmer sind mit Unterstützung ihrer Trainer zum Endspiel angetreten und knapp 75 Prozent haben den qualifizierten Hauptschulabschluss erreicht. Den mittleren Schulabschluss nach der 10. Klasse haben alle 40 Schüler der beiden M-Klassen bestanden.

Als Jahrgangsbeste im qualifizierenden Abschluss der Mittelschule wurden Dominik Schweitzer, Josefine Schlentrich und Josef Metz und als Jahrgangsbesten des Mittleren Schulabschlusses Céline Matos da Cunha und Isabel Berckmüller geehrt.

Nahezu alle Schulabgänger hätten ihr nächstes Ziel gefunden. „Die Schüler, im Vergleich zu U17 Spielern, werden nicht immer nur Tore erleben, sondern auch das eine oder andere Foul aushalten müssen“, erläuterte Petra Fuchsbichler weiter – mehr als passend, dass dann das Lied „Egal was kommt, es wird gut, sowieso. Immer geht ‘ne neue Tür auf…“ ertönte.

Im Rahmen der Zeugnisverleihung ließ jeder Lehrer der jeweiligen Abschlussklasse, noch einmal die vergangenen Jahre Revue passieren. Energy-Drinks, leuchtende Schuhe und Pokemon waren nur einige Stichwörter die fielen. Neu war es für manchen Lehrer, welchen Zeitraum das Phänomen Winterschlaf bei der Spezies Schüler umfassen kann und wie Geo-Dreiecke verschwinden und wieder auftauchen. Vielleicht hatten die ja auch nur eine Winterschlafphase bewältigt?

Die Schülerinnen Lilli Deichmann, Melanie Reichelt, Josefine Schlentrich und Carina Thalhofer resümierten abschließend, dass in den vergangenen Jahren doch viele Freunde zusammengewachsen sind. Mit „pfiads Eich, macht’s es gut“ und einem Sektempfang fand die Feier ihr Ende im Schulgebäude, bevor in Ried weitergefeiert wurde.

Für den einen oder anderen Absolventen stand draußen eine Hummer-XXL-Limousine zur Abfahrt bereit und so ging schon die erste „neue Türe“ zu neuen Erfahrungen auf.

Roswitha Höltl

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