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Zünftiges Fest: Zehn Schützenvereine aus der Marktgemeinde und die sieben Ainhofner Ortsvereine fanden sich zum Feiern im Scheib-Hof ein.

Zünftiges Einweihungsfest

Freischütz Ainhofen zieht ins neue Heim

Zehn Schützenvereine, sieben Ainhofer Ortsvereine, eine Blaskapelle, eine Pfarrerin und ein Diakon – am vergangenen Samstag gab’s ein großes Aufgebot bei Freischütz Ainhofen. Der Schützenverein hat sich eine neue Herberge geschaffen und sie mit einem zünftigen Fest eingeweiht.

Ainhofen/Kleinschwabhausen – Der Schützenverein Freischütz Ainhofen hat sich auf dem Scheib-Hof im nahen Kleinschwabhausen eine neue Heimat geschaffen. Die Einweihungsfeierlichkeiten waren ein Freudentag. Nicht nur für ganz Ainhofen, sondern auch für das gesamte Schützenwesen in der Marktgemeinde Indersdorf. Zehn Schützenvereine und sieben Ainhofner Vereine kamen alle mit ihren Fahnen zur Segnung des neuen Schützen-Domizils.

Glückwunsch: Bezirks- und Gauschützenmeister Alfred Reiner (l.) und Bürgermeister Franz Obesser (r.) hatten für Schützenmeister Schorsch Weimer (M.) Geschenke dabei.

Ainhofens Schützen-Chef Schorsch Weimer freute sich riesig, dass auch das Wetter mitmachte, so dass ein rauschendes Fest gefeiert werden konnte. Der Verein brauchte eine neue Herberge, da er seinen Schießstand in Ainhofen wegen einer Nutzungsänderung verloren hatte. Für den Neubau fehlte es laut Weimer nicht an Spenden. Er ließ die große Festversammlung wissen, dass zum Bau des Schießstandes mit Schützenstüberl seitens der Mitglieder über tausend Arbeitsstunden unentgeltlich geleistet wurden und der Verein nun auch seine finanziellen Sorgen los ist. „Nun muss nur noch der Schießstand mit Leben erfüllt werden“, betonte Weimer. Er bedankte sich bei Bürgermeister Franz Obesser für den 5000-Euro-Zuschuss der Marktgemeinde und einen persönlichen Scheck des Gemeindeoberhauptes.

Weimers Dank galt natürlich auch Bezirks- und Gauschützenmeister Alfred Reiner, der dem Schützenmeister den Gauteller und den Gaukrug überreichte. Einen Krug erhielt Weimer auch vom 2. Schützenmeister von Ilmtaler Gumpersdorf, Anton Kölbl, denn Weimers heimatlos gewordener Verein war immerhin zweieinhalb Jahre bei den Ilmtalern bestens aufgenommen worden. Das begrüßte vor allem der Bezirksschützenmeister als kameradschaftliche Wertschätzung. „Mit dem Neubau des Schützenheims in Kleinschwabhausen hat Freischütz wieder ein Ziel vor Augen und schon den ersten Zehner geschossen.“

Auch den Bürgermeister begeisterte es, dass sich die Ainhofner Schützen in kürzester Zeit wieder eine eigene Herberge geschaffen haben und damit gemeinsames Handeln unter Beweis stellten. Er schätzt besonders die Bereitschaft der Familie Scheib, die in ihrem ehemaligen Getreidespeicher die Schützen unterbringt.

Die ökumenische Segnung der neuen Wirkungsstätte des Vereins übernahmen die evangelische Pfarrerin Elisabeth Schulz und Diakon Raimund Richter. So erklärten beide, dass es Tradition sei, bei der Eröffnung solcher Gemeinschaftseinrichtungen wie dem Schießstand und dem Schützenstüberl den Segen Gottes zu erbitten. Es gehe hier nicht darum, einen Siegerkranz zu gewinnen, hier sei aber von Menschenhand gemeinsam Enormes geschaffen worden. In Richtung Schießsport erklärte die Pfarrerin, dass es schon in der Antike ein Anliegen der Menschen war, sich im Wettkampf zu messen. „Im Freizeitsport kommt auch der Geselligkeit besondere Bedeutung zu.“ Daher der Wunsch der Geistlichkeit: „Alle schießsportlichen Aktionen mögen in Freude und Entspannung geschehen.“

Natürlich nutzten die vielen Gäste die Möglichkeit, die neue Schießstätte zu besichtigen. Zur Unterhaltung spielte die „Schmüamhofa Muse“ zünftig auf, und die Kinder in der Schar der Feiernden durften sich in einer Hüpfburg austoben.

Sehr zur Freude der Schützen spendierte der Chef von Maierbräu in Altomünster, Christoph Maier, 100 Liter Freibier.

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