+
Am Freitagabend zogen Brauereigespanne, Musikkapellen, Vereine und Besucher zum Volksfestplatz in Indersdorf.

Volksfesteinzug am Freitagabend

O‘zapft is! Indersdorfer Volksfest ist eröffnet

  • schließen

Es ist der Zeitpunkt, an dem die Vorfreude am größten ist – genau vor dem Indersdorfer Umzug zum Volksfestplatz. Kurz vor dem großen Festzug gab Veranstalter Josef Schuster noch ein paar Tipps für die Festwoche.

Indersdorf – Volksfest-Veranstalter Josef Schuster verrät zum Beginn des Indersdorfer Volksfestes die Dinge, die man unbedingt machen und lassen sollte. Und: Er war sich ziemlich sicher, wieviele Schläge Bürgermeister Franz Obesser beim Anzapfen brauchen wird. 

-Welche drei Dinge sollte man heuer unbedingt mal auf dem Indersdorfer Volksfest machen?

Grundsätzlich alles was Spaß macht! Aber auf jeden Fall Riesenrad fahren und Indersdorf einmal aus der Vogelperspektive betrachten, sich das Feuerwerk ansehen und mal ohne auf die Figur zu achten typische Volksfestschmankerl wie Lanzl‘s Grillhendl genießen und sich eine Mass Festbier vom Kapplerbräu Altomünster gönnen.

-Welche drei Dinge sollte man auf alle Fälle lassen?

1. Nicht Auto fahren, wenn man was getrunken hat! Es gibt einen Großparkplatz direkt an der Festwiese, den wir kostenlos zur Verfügung stellen. Hier kann man sein Auto, wenn es sein muss, auch mal stehen lassen und am nächsten Tag abholen. Ansonsten abholen lassen, zu Fuß gehen oder Taxi fahren – es wird wie jedes Jahr ein Taxi-Stand am Festplatz eingerichtet.

2. Unverständnis bei den Einlasskontrollen zeigen! Sicherheit ist wichtig, und die Vorgaben müssen nun mal eingehalten werden. Es hilft alles nix – Rucksack und Hirschfänger bitte zuhause lassen!

3. Die Lederhose und das Dirndl im Schrank hängen lassen! Tracht ist „in“ und besonders auf dem Indersdorfer Volksfest gar nicht mehr wegzudenken.

4. „Mass-Exen“, also die Unart, die Mass Bier in einem Zug auszutrinken – wie immer wieder auf dem Oktoberfest zu sehen ist. Diese Art, auf sich aufmerksam zu machen, finde ich dumm und einfach nur peinlich. Aber bei uns in Indersdorf macht das sowieso so gut wie keiner – hier genießt man sein Bier, trinkt es gemütlich aus und bestellt sich eine frische Mass.

So ging es beim Indersdorfer Volksfesteinzug zu

-Kleines Orakel: Wie viele Schläge braucht Franz Obesser heuer beim Anzapfen?

Unser Bürgermeister ist ja mittlerweile ein routinierter Fassl-Anzapfer. Ich gehe von maximal zwei Schlägen aus und dabei dient der zweite schon eher der Sicherheit.

(Auflösung: Franz Obesser brauchte heuer zwei Schläge beim Anzapfen – plus ein Sicherheitsschlag.)

-Hast du einen Wunsch an die Festbesucher?

Ich wünsche uns allen miteinander in erster Linie eine friedliche Volksfestzeit mit guter Unterhaltung und vor allem viel Spaß und Freude beim Feiern!

-Wo sollte man heuer unbedingt ein Selfie machen und wieso?

Ein Selfie? Hm... Am besten eins mit mir zusammen. So hab’ ich unter dem Jahr schöne Erinnerungen, und die volksfestfreie Zeit bis zum nächsten Jahr wird dadurch ein wenig erträglicher (lacht).

Das Interview führte:

Christiane Breitenberger

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Beim Turmlauf geht es wieder aufwärts
Am Vierkirchner Turmlauf haben sich heuer wieder mehr Sportler beteiligt - möglicherweise aufgrund von zwei kleinen Änderungen.
Beim Turmlauf geht es wieder aufwärts
Dachaus ungerechteste Liste
Für die Anlieger von sieben Dachauer Straßen wird es teuer. Denn: Die Stadt wird sie für die Ersterschließung ihrer Straße zur Kasse bitten. Das Problem: Anlieger von 33 …
Dachaus ungerechteste Liste
Siedlergemeinschaft ist gerettet
Die Siedlergemeinschaft Petershausen stand kurz vor dem Aus. Denn ohne Vorstand kein Verein. Doch zum Glück konnte doch noch eine neue Führungsriege gefunden werden.
Siedlergemeinschaft ist gerettet
Glasfaserausbau: Bürgermeister rührt die Werbetrommel
Bürgermeister Richard Reischl und die Deutsche Glasfaser rühren kräftig die Werbetrommel für den Glasfaserausbau in Hebertshausen, Deutenhofen, Ampermoching, Prittlbach …
Glasfaserausbau: Bürgermeister rührt die Werbetrommel

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.