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Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten die Inders dorfer Schüler bei der Vernissage in München vor vielen Gästen – unter anderem vor der Präsidentin der Europäischen Janusz-Korczak-Akademie Eva Haller (sitzend).  

Außergewöhnliche Arbeit: Porträts von Holocaust-Überlebenden

Kultusministerium zeichnet Indersdorfer Gymnasiasten aus

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Sie haben außergewöhnlichen Einsatz bewiesen. Für ihre Arbeit  im Rahmen eines P-Seminars wurden Indersdorfer Gymnasiasten jetzt vom bayerischen Kultusministerium ausgezeichnet.

Indersdorf – Schüler des Indersdorfer Gymnasiums haben im Rahmen eines P-Seminars Porträts von Holocaust-Überlebenden angefertigt, die als Kinder und Jugendliche im jüdischen Kinderzentrum im Kloster Inderdorf untergebracht waren . Bei der Vernissage ihrer Ausstellung im Janusz-Korczak-Haus München wurden sie jetzt vom bayerischen Kultusministerium ausgezeichnet.

Die Schüler bekamen als eine von drei Schulen im Bezirk Oberbayern-West den P-Seminar-Preis. Jedes Team bekommt ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro. Somit gehört die Schule zu den 24 Schulen in Bayern, aus denen vier bayerische Gesamtsieger ausgewählt werden.

Auch Zeitgeschichtsforscherin Anna Andlauer war bei der Vernissage vor Ort und lobte das Engagement und die Arbeit der Schüler. „Ich finde es großartig, dass sich diese Schüler des Indersdorfer Gymnasiums ein Jahr lang mit der Geschichte des jüdischen Kinderzentrums in Kloster Indersdorf beschäftigt haben.“

Die Ausstellung

Leben nach dem Überleben ist noch bis zum 24. März von Montag bis Donnerstag 10 bis 16 Uhr im Janusz Koraczak Haus in München zu sehen. Die Vernissage beginnt am heutigen Donnerstag um 18 Uhr. Anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wendet sich die Europäische Janusz Korczak Akademie mit dieser Ausstellung einem bisher unbekannten Aspekt der Shoah-Geschichte zu.

 

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