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Alle Preisträger des Förderpreises des Gymnasiums Markt Indersdorf, die in einer Feierstunde in der Schulaula geehrt wurden.

Verleihung des Förderpreises am Gymnasium Markt Indersdorf  

Weil sie sich außergewöhnlich engagieren

Sie engagieren sich weit über den Unterricht hinaus, auch dann noch, wenn sie bereits Freizeit hätten. Dafür bekamen jetzt besondere Schüler den Förderpreis des Gymnasiums Markt Indersdorf verliehen.

Indersdorf Alle zwei Jahre wird am Gymnasium Markt Indersdorf (GMI) ein Förderpreis an diejenigen Schüler verliehen, die über den Unterricht und das Fachliche hinaus Außerordentliches im sozialen, musischen, künstlerischen oder sportlichen sowie im naturwissenschaftlichen Bereich leisten.

Das Schulforum, die Vertretung von Eltern, Lehrkräften und Schülern des Gymnasiums, entschied sich in diesem Jahr dazu, den GMI-Förderpreis an den Schulsanitätsdienst, das Robotic-Team und die Schülersprecher zu verleihen. Jetzt fand die offizielle Auszeichnung mit dem Förderpreis bei einem kleinen Festakt in der Aula statt.

Zuvor hatte der Schulleiter Thomas Höhenleitner den Schülergruppen bereits persönlich gratuliert und ihnen für ihren besonderen Einsatz gedankt. „Mich hat es außerdem gefreut, dass bei der Preisverleihung auch das Engagement der begleitenden Lehrkräfte hervorgehoben wurde“, betont Höhenleitner.

Die Verdienste der einzeln ausgezeichneten Gruppen beweisen, warum sie heuer ausgezeichnet wurden:

Der Schulsanitätsdienst setzt sich seit Jahren für eine umgehende Erstversorgung von verletzten Schülern ein und bildet sich hierfür kontinuierlich fort. Als ehemalige Mitglieder des Schulsanitätsdienstes erhielten Juliane Meyer zu Köcker und Isabelle Zimmermann im Übrigen eine besondere Auszeichnung für die Organisation der DKMS-Typisierungsaktion im Januar dieses Jahres. Auch der Laudator für den Schulsanitätsdienst – Michael Karlstetter vom Bayerischen Roten Kreuz – weiß, wie viel Arbeit und Engagement für einen Sanitätsdienst aufgebracht werden müssen.

Das GMI-Robotic-Team gewann in den vergangenen Jahren bereits Preise auf internationalen Wettbewerben. Das Team beeindruckte beispielsweise 2017 zum wiederholten Male beim internationalen Wettbewerb „Student Robotics“ in Newbury, Großbritannien: Das Team schnitt als beste deutsche Mannschaft ab und wurde zudem mit dem „Online Presence Award“ ausgezeichnet.

Die Laudatio für die AG übernahm Orazio Ragonesi, der Vorstandsvorsitzende der MicroNova AG, die bereits seit längerem ein enger Partner und Unterstützer der Robotic-AG des Gymnasiums ist. Ragonesi zeigte sich in seiner Rede von den Leistungen der Schüler, die sie großteils in ihrer Freizeit und aus Freude am Tüfteln erbringen, sehr beeindruckt. Die Schüler hätten ihm bewiesen, dass Lachen und Technik keinesfalls im Gegensatz stehen.

Schließlich bekamen auch die Schülersprecher der Jahre 2015/16 und 2016/17, Adriana Becker, Hanna Peter, Rebecca Vogt, Jan Klukas und Michael Vogt, den GMI-Förderpreis verliehen. Sie hatten mit ihrem Einsatz entscheidenden Anteil daran, dass die Arbeit der SMV am GMI einen neuen Aufschwung erfuhr. Der Dachauer HNO-Arzt Dr. Frank Menauer übernahm hierfür gerne die Laudatio.

Der Schulleiter Thomas Höhenleitner berichtet: „Die Schülerinnen und Schüler haben sich sehr über das große Lob gefreut, das ihnen bei der Verleihung zuteil wurde und waren vor allem auch von den Preisen positiv überrascht, von denen sie bisher gar nichts ahnten.“

So kommen für das Schulsanitäts-Team an einem Tag Einsatzkräfte vom Bayerischen Roten Kreuz vorbei, um mit ihnen eine Sanitäter-Übung zu machen. Diejenigen, die bereits 15 Jahre oder älter sind, dürfen darüber hinaus an einer großen Katastrophenschutzübung im Raum Rosenheim teilnehmen.

Das Robotic-Team freut sich darüber, dass sie bei ihrer nächsten Wettbewerbs-Reise einmal einen Tag länger als nötig am Zielort verweilen dürfen, um den Ort zu erkunden. Noch steht aber nicht fest, wohin sie der nächste Wettbewerb führen wird.

Die Schülersprecher dürfen an einer Zeltdach-Tour auf dem Olympiastadion in München teilnehmen und sich dann wagemutig mit dem „Flying Fox“ vom Dach stürzen. Dr. Menauer stiftete zusätzlich 250 Euro als „Taschengeld“ für den Ausflug.

nn

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