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Muss für einen Neubau weichen: Die hohe, alte Esche am Bahnhof wird gefällt. Neue Bäume werden dafür an anderer Stelle gepflanzt. 

Sozialer Wohnungsbau

Alte Esche am Bahnhof wird gefällt, vier Platanen werden versetzt

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Beim geplanten sozialen Wohnungsbau am Bahnhof geht es jetzt an die detaillierte Entwässerungsplanung. Dabei zeigte sich: Eine große, alte Esche muss gefällt werden. Auch vier Platanen sind im Weg, doch sie werden nur versetzt. An einen Ort, an dem sich viele darüber freuen dürften.

Indersdorf– Damit im Frühjahr tatsächlich der Spatenstich für den sozialen Wohnungsbau am Bahnhof stattfinden kann, wurde nun die Entwässerungsplanung dazu vorangetrieben. Dabei zeigte sich erst jetzt: Eine alte Esche sowie vier Platanen sind im Weg.

Indersdorfs Bürgermeister Franz Obesser erklärte in der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass „die Esche leider gefällt werden muss“. Auch wenn die große Krone bereits öfter wegen Sturmschäden ausgeschnitten wurde – krank ist die Esche nicht. Doch wegen dem Bau des Regenrückhaltebeckens stehen die Überlebenschancen des Baums sehr schlecht. „Das Wurzelwerk würde in Mitleidenschaft gezogen werden und später müsste der Wurzelbereich links und rechts des Baumes befahren werden“, informierte Franz Obesser in der Sitzung.

Deshalb kam die Verwaltung in Zusammenarbeit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises zu dem Schluss: Die Esche wird gefällt. Auf einer Ausgleichsfläche werden neue Bäume gepflanzt, die dem Wert der großen, geschätzt rund 40 Jahre alten Esche entsprechen.

Vier zwischen sechs und neun Meter hohe Platanen am Gelände werden hingegen nicht gefällt. Die Gemeinde will die Bäume in den Bereich des Jugendfreizeitgeländes versetzen. „Da ist im Sommer eh kaum Schatten, das würde gut passen“, sagte der Bürgermeister. Die Bäume sollen künftig zwischen die Boccia-Bahn und die unbefestigte Straße gesetzt werden. „Ein Erfolg der Versetzung kann nicht garantiert werden“, sagte Franz Obesser, „aber wir wollen versuchen, wenigstens diese Bäume zu erhalten.“

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