Messer-Mann ersticht Frau mitten auf der Straße - Täter auf der Flucht

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Für die Aufführungen zum Jubiläum sind die Tänzerinnen fleißig am Proben.

Studio Tanzart feiert zehnjähriges Bestehen

„Tanzen ist der Spiegel zur Seele“

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Viele hundert Schüler haben in der Ballettschule Tanzart am Marktplatz in Indersdorf das Tanzen gelernt. Im Interview erzählt Leiterin Brigitte Seizer-Kotzian, warum Tanzen ihre große Leidenschaft ist.

Indersdorf – In den vergangenen zehn Jahren haben viele hundert Schüler in der Ballettschule Tanzart am Marktplatz in Indersdorf das Tanzen gelernt. Derzeit unterrichten die Leiterin Brigitte Seizer-Kotzian und ihr Team 200 Kinder und Jugendliche sowie rund 50 Erwachsene. Im Interview erzählt sie, warum Tanzen ihre große Leidenschaft ist – und das, obwohl sie 14 Jahre lang in einem schrecklichen Studio Unterricht hatte.

-Wie kamen Sie zum Tanzen?

Meine Eltern haben mich gezwungen, in eine schreckliche Ballettschule zu gehen. Dort wurde eigentlich alles falsch unterrichtet.

- Und Sie sind trotzdem dabeigeblieben. Wieso?

Na wegen des Tanzens.

- Was macht denn Tanzen mit den Menschen?

Körpersprache ist der Spiegel zur Seele. Und beim Tanzen ist das noch doppelt und dreifach verstärkt. Wenn ich zum Beispiel früher vor Nervosität gezittert habe und angefangen habe zu tanzen, war alle Aufregung weg. Auf der Bühne habe ich Glücksgefühle ausgeschüttet, die ich nur dort gefühlt habe.

- Und das wollten Sie dann an junge Menschen weitergeben?

Genau. Ich wollte schon immer mit Kindern arbeiten. Zuzusehen, wie sie an sich wachsen, sich frei bewegen und dann, nach harter Arbeit, Erfolgserlebnisse spüren – das ist einmalig.

-Kann man Rhythmusgefühl lernen, oder liegt einem das nur im Blut?

Man kann es lernen. Darauf liegt auch ein Schwerpunkt in meinen Stunden. Die Kinder lernen dort, Takt zu fühlen, zu hören und ihn bewegungstechnisch umzusetzen.

- Für wen ist Tanzen
etwas?

Der klassische Tanz ist nur etwas für Begabte. Aber im Studio passen wir die Übungen an die Bedingungen der Kinder natürlich an. Sonst ist Tanzen etwas für jeden. Es hilft auch bei der Persönlichkeitsentwicklung. Ich hatte sogar mal eine Schülerin mit Rechts-Links-Störung, die dann bei einer Choreografie mitgetanzt hat.

Interview: Christiane Breitenberger

Das zehnjährige Jubiläum

Am Sonntag, 17. Juni, gibt es um 14 und 16 Uhr Aufführungen im klassischen Tanz: Kinderszenen von Robert Schumann, Puppentänze von Dmitri Schostakowitsch mit Markus Kreul am Klavier. Von 18. bis 22. Juni sind Tage der offenen Tür im Studio, und am 23. Juni um 15 Uhr findet die Abschlussveranstaltung am Marktplatz statt: Es gibt Tanzvorführungen und einen Flashmob.

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