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Bei gutem Wetter lockt der Gaudiwurm bis zu 20 000 Zuschauer an – wie beim Umzug im vergangenen Jahr.

Neue Sicherheitsregelung

Teilnehmer am Indersdorfer Faschingsumzug müssen sich heuer früher aufstellen

Das Faschingskomitee Indersdorf veranstaltet heuer zum 47. Mal den Faschingssonntag in Indersdorf. Die Vorbereitungen laufen, in weniger als zwei Wochen schlängelt sich wieder der Gaudiwurm, der größte Faschingszug im Landkreis Dachau, durch Indersdorfs Straßen.

Im Rahmen der jährlichen Sicherheitssitzung stimmten sich Komitee und Gemeinde mit Zugführern, Sicherheitsunternehmen, Polizei, Feuerwehr, BRK, Jugendarbeit und Vertretern des Landkreises ab. Dieses Jahr gibt es wieder eine wichtige Neuerung in puncto Sicherheit, so der Pressesprecher des Faschingskomitees, Johannes Böller.

Der Großteil der Faschingswagen sei laut Böller in den vergangenen Jahren nicht rechtzeitig zur Aufstellung eingetroffen. Dadurch hatten sich während des Faschingsumzuges sehr große Lücken und Verzögerungen gebildet. Dies stelle aus sicherheitstechnischen Gründen ein Problem dar. Deswegen gilt heuer für alle Teilnehmer die Regelung, dass bis spätestens 11.45 Uhr die Pasenbacher Straße Abzweigung nach Gut Häusern passiert sein muss. Ansonsten könne der Wagen beziehungsweise die Gruppe nicht mehr am Umzug teilnehmen. „Wir bitten daher die Verantwortlichen der Faschingsgruppen, die Anfahrt frühzeitig einzuplanen“, schreibt Böller in einer Pressemitteilung.

Wie bereits in den vergangenen Jahren werden rund 60 Wagen und Fußgruppen, sowie – je nach Wetter – zwischen 15 000 und 20 000 Zuschauer erwartet. Der Umzug beginnt wie auch in den Jahren zuvor um 12.45 Uhr am Kreisverkehr Waldfriedhof. Die Kontrolle der Wagen findet bei der Aufstellung an der Pasenbacher Straße statt. Auch die Überprüfung der maximalen Abmessungen (4,20 Meter Höhe und drei Meter Breite) wird wieder durchgeführt. Zudem werden die TÜV-Gutachten, das Verbot von Glasflaschen, die Ausrichtung der Lautsprecherboxen nach innen überprüft.

„Der Veranstalter in Kooperation mit Sicherheitsdienst und Polizei behalten sich vor, bei Verstoß gegen die Auflagen Wagen und Gruppen vom Umzug unmittelbar auszuschließen“, betont Böller.

Der Betrag für die Festzeichen beläuft sich wie auch im vergangenen Jahr auf drei Euro, die Festzeichen können bei den offiziellen Kassieren bezogen werden. Böller betont in seinem Schreiben: Der Erlös des Faschingssonntags wird zu 100 Prozent für soziale Zwecke verwendet, hauptsächlich für die Ausrichtung des Seniorennachmittags am Volksfest Indersdorf. Auch in 2019 wurden an diesem Nachmittag wieder rund 2000 Senioren der Gemeinde auf je eine Mass Bier und ein Hendl eingeladen.

Über neue freiwillige Helfer für den Aufbau und die Kassiertätigkeit würde sich das Faschingskomitee freuen. Wer die Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit unterstützen möchte, soll sich bei Siegfried Fiedler unter Telefon 0 81 36/67 08 oder per Mail unter Fiedler-Siegfried@t-online.de melden.  

Anmeldungen zum Faschingsumzug sind im Bürgerbüro der Gemeinde Indersdorf bei Anna-Maria Schlatterer unter der Telefonnummer 0 81 36/93 41 50 noch bis Mittwoch, 19. Februar, möglich. dn

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