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Danke sagte Bürgermeister Franz Obesser (r.) den Marktfesthelfern Ulrike und Martin Ertl, Andrea Möhwald, Richard Dafelmaier und Severin Isemann.  

Indersdorfer Gemeinderats-Weihnachtsfeier

Dank für ihren Einsatz

Wenn die Indersdorfer Gemeinderäte ihre Weihnachtsfeier haben, geht es um weit mehr als nur um gutes Essen. Hier ist es Tradition, dass Menschen gedankt wird, die sich verdient gemacht haben.

Indersdorf – Josef Kreitmeir (Altbürgermeister), Georg Weigl (jahrzehntelanges Gemeinderatsmitglied) oder Willi Kirchensteiner (Solareniergie-Experte) – sie alle wurden bereits auf einer Indersdorfer Gemeinderatsweihnachtsfeier geehrt – um nur einige Namen zu nennen.

Auch heuer nutzte Bürgermeister Franz Obesser die Weihnachtsfeier im Gasthaus Wackerl in Arnzell, um verdienten Menschen Dank zu sagen. Auch wenn es ihm „mit den Bildern im Kopf vom Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt“ nicht leicht fiel, einfach zur Tagesordnung überzugehen.

Obesser betonte, dass es gerade „in Zeiten, in denen sich die Menschen in unserem Land trotz wirtschaftlicher Hochkonjunktur Sorgen machen und Ängste haben, für die Gemeinden als Keimzelle des politischen Zusammenlebens wichtig ist, Fairness, Geschlossenheit und Transparenz zu zeigen.“

Mit Projekten wie dem Glasfaserausbau, der Einführung der Bürgerehrung und der Eröffnung der FOS, zeige sich, dass auch 2016 wieder „Hervorragendes in der Gemeinde geleistet wurde“, sagte Franz Obesser in seiner Ansprache.

Hervorragendes geleistet haben auch die Menschen, denen Obesser an diesem Abend danken wollte. Zum einen waren es die Helfer beim Indersdorfer Marktfest. Obesser betonte: „Mir persönlich ist Ehrenamt sehr wichtig. Daher freut es mich, dass ich unsere scheidenden Markthelfer nach jahrelanger Mitarbeit mit dieser Einladung würdigen darf.“ Er bedankte sich bei Severin Isemann, Ulrike und Martin Ertl, Josef Renkl, Richard Dafelmaier und Andrea Möhwald.

Zudem dankte Bürgermeister Franz Obesser Marlene Dallmayr, die im Januar ihr Amt als Gemeinderätin aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hatte. Dallmayr wurde bei der Kommunalwahl 2014 „von Listenplatz 15 aus sagenhaft in den Gemeinderat gewählt“, erinnerte Obesser. Mit einer Urkunde dankte er ihr für ihre Leistungen und ihren Einsatz. Er wünschte Dallmayr, dass sie viel Zeit mit ihren Enkeln genießen kann.

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