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Ehrung mit Urkunde: Konrad Schweiger und Hildegard Pierzyna (v.l.) und Reinhilde Drexler (r.) gratulierten Werner Arm (2. v.r.) zur Ernennung zum Ehrenvorsitzenden.

Dankeschön an Werner Arm

Indersdorfer Gartler haben einen  Ehrenvorsitzenden

Vier Jahrzehnte stand er an der Vereinsspitze: Für diesen Dienst ist Werner Arm jetzt belohnt worden, er wurde zum  Ehrenvorsitzenden ernannt.

Indersdorf– Beim Indersdorfer Obst- und Gartenbauverein gab es was zu feiern: Im Rahmen der sehr gut besuchten Jahresversammlung wurde Werner Arm zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Arm hat den Verein 40 jahre lang erfolgreich geleitet. Früher hieß der Verein noch Verschönerungsverein, wurde aber vor mehreren Jahren in Verein für Gartenbau und Landschaftspflege umbenannt.

Seine Nachfolgerin im Amt, Hildegard Pierzyna, würdigte Arms Verdienste mit einer großen Urkunde. Die ersten Gratulanten waren Schatzmeister Konrad Schweiger und Schriftführerin Reinhilde Drexler. Die Gäste im vollbesetzten Hohenester-Saal in Glonn würdigten diese Ehrung mit donnernden Beifall.

Der auf 174 Mitglieder gewachsene Verein ist nach wie vor mit viel Leben erfüllt, das zeigte Pierzynas Rückblick aufs vergangene Jahr. Drei Mitglieder sind zwar ausgetreten, aber drei Mal so viele eingetreten. Die Vorsitzende erinnerte an den Jahresausflug, der mit 47 Teilnehmern nach Pöttmes zu einem Champignon-Zuchtbetrieb führte.

Sehr erfolgreich war Indersdorf laut Pierzyna beim Gartenwettbewerb des Kreisverbandes, bei dem die gartlerischen Leistungen von Paul Böller, Erwin Hilkinger, Carolin Meyer-Christians, Dr. Helga Bilden und Sylvia Geißler mit Sonderpreisen gewürdigt wurden. Vier erste Preise erhielten Werner Arm, Doris Ulbricht, Sabine Hager und Bettina Wimmer-Hitz.

Pierzyna erinnerte auch an die erfolgreiche Versetzung des Jakob Mertl-Gedächtnissteins an den Indersdorfer Philosophenweg, in die auch Bürgermeister Franz Obesser und Kreisfachberater Siegfried Lex eingebunden waren. Das traditionelle Sommerfest des Vereins bei Familie Dallmayr in Glonn war wie gewohnt eine gelungene Veranstaltung. Auch das Krauthobeln am Unteren Markt kam wieder gut an.

Werbung für den Verein hat Pierzyna zusammen mit Claudia Cramer und Doris Ulbricht beim Neubürgerempfang im Gasthaus Doll in Ried betrieben – Neuanmeldungen brachte das aber nicht. Anlässlich der Beteiligung am Ramadama war der Verein auch beim Neujahrsempfang im Indersdorfer Rathaus eingeladen.

Vertreter der Gemeinde bei der Hauptversammlung war Vize-Bürgermeister Hubert Böck, der sich vom vielfältigen Vereinsgeschehen beeindruckt zeigte.

Weil den Gartlern eine intakte Umwelt viel bedeutet, werden sie sich am Samstag, 6. April, wieder am Ramadama der Gemeinde beteiligen. Pierzyna bat um gute Beteiligung, ausgerüstet mit Warnwesten, Handschuhen und wenn möglich auch mit Piekser zum Abfallsammeln.

Natürlich will der Verein wieder beim Gartenwettbewerb des Kreisverbandes mitmachen, der heuer unter dem Motto „Stauden und Kleingehölze gestalten Gärten“ steht. Der Vereinsausflug nach Abensberg zur Weißbierbrauerei Kuchlbauer und dem dortigen Hundertwasswerturm findet am Samstag, 20. Juli statt. Und nach dem Sommerfest in Glonn (27. Juli) trifft man sich beim Krauthobeln im Herbst wieder.

Der kurzweilige Fachvortrag von Ulrike Windsberger zum Thema „Der Garten in Zeiten des Klimawandels“ zeigte, dass auch ein Gartenbesitzer viel gegen das Bienensterben tun kann.

JOSEF OSTERMAIR

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