TSV-Indersdorf-Vorsitzender Bernhard Wetzstein
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Bilden die TSV-Spitze: Vorsitzender Bernhard Wetzstein (l.) und sein neuer Stellvertreter Sven Rössner.

TSV Indersdorf wählt bei seiner Hauptversammlung im kleinen Kreis einen neuen Vorstand

Wetzstein bekommt neuen Stellverteter

Bernhard Wetzstein bleibt Chef des TSV Indersdorf. Er bekommt aber einen neuen Stellvertreter.

Indersdorf – Nur wenige Mitglieder haben die Jahresversammlung des TSV Indersdorf besucht – Vereinsvorsitzender Bernhard Wetzstein sprach von einem kleinen elitären Kreis, der dieses Mal bei den Ehrungen und der Neuwahl des Vorstands dabei sein konnte. Geschuldet war dies den behördlichen Vorgaben für Versammlungen, und der aktuellen Lage.

Für die nächsten vier Jahre werden die Geschicke des Vereins weiterhin von Bernhard Wetzstein als Vorsitzenden begleitet. Ihm zur Seite steht künftig Sven Rössner, da Andy Bogner berufsbedingt seine Aufgaben abgibt. Peter Wünsch, der das Amt des 1. Kassiers weiterhin wahrnimmt, bekommt mit Daniel Glas einen neuen Kollegen als 2. Kassier an seine Seite.

Auf eigenen Wunsch scheidet Angelika Hintermeier aus, und die Aufgaben des Schriftführers übernimmt künftig Heinz Simanowski im Team mit Joachim Oberzier als 2. Schriftführer.

Keine Änderungen ergeben sich bei der Aufgabe der Kassenprüfung, die weiterhin von Robert Busch und Helmut Reischl übernommen wird, und auch der Ältestenrat setzt sich unverändert aus den bekannten Namen zusammen: Sepp Schuster, Klaus Groß, Hedwig Kettl, Anneliese Schmeller und Robert Busch.

Seit März dieses Jahres gab es für einige Monate keine sportlichen Aktivitäten mehr im Verein. Trotzdem zeigten sich die aktuell rund 1300 Mitglieder mit großer Mehrheit solidarisch zum Verein – die Zahl der Vereinsaustritte ist laut Wetzstein überschaubar. Mit 85 registrierten Abmeldungen lag der Schwerpunkt im Bereich der Abteilung Fußball, aber: Gut 60 Sportler sind künftig bei TaF Glonntal wiederzufinden. Neue Mitglieder gab es aufgrund des Stillstands im Vereinsleben nicht.

„Für die Funktionsträger im Verein waren die letzten Monate eine enorme Belastung, um alle Vorgaben am Laufen zu halten“, erklärte Wetzstein, aber er freute sich auch über eine konstant „super und konstruktive Zusammenarbeit“ mit allen.

Der Neustart der Freiluftsportarten im Juni war unter erschwerten Bedingungen möglich. Jetzt kommt die Zeit, in der die Hallen genutzt werden müssen. „Eine Erhöhung der Nutzungskapazitäten wäre wünschenswert“, betonte Wetzstein. Das Ziel wird sein, weiterhin all das zu ermöglichen, was durchführbar ist. „Corona heißt in diesem Fall auch Solidarität und bedeutet ein Miteinander“, fasste er zusammen.

Immerhin schwarze Zahlen geschrieben

Als es im vergangenen Jahr hieß, dass der Verein finanziell am Anschlag steht, wurden als Konsequenz die Zusatz- und Spartenbeiträge erhöht. Die Maßnahme zeigte Erfolg: Bei der Hauptversammlung konnte Peter Wünsch jetzt von einem positiven Kassenabschluss berichten. Für das neue Geschäftsjahr werden sich die Aufwendungen allerdings deutlich erhöhen, da nicht nur die Hallenbenutzungsgebühren steigen, sondern auch durch die Anmietung weiterer Hallen das Ziel verfolgt wird, dass man „allen, die Sport machen wollen, auch Sport anbieten kann“, was Wetzstein sehr wichtig ist. Geplante Neuinvestitionen dagegen sind momentan schwierig umzusetzen.

Sämtliche Berichte der Abteilungsleiter in den einzelnen Sportarten wurden von der Tagesordnung gestrichen, da der Vorstand Wert auf eine zeitlich überschaubare Versammlung legte.

Zeitnah wurden alle Punkte der Tagesordnung behandelt, und Bürgermeister Franz Obesser sprach wohl jedem aus der Seele, als er sagte: „Hoffen dürfen wir, wünschen tun wir es uns“: Ein neues sportliches reguläres Jahr.

Eine Sonderehrung bei der Hauptversammlung erhielt Gerhard Wagner als langjähriger Funktionär (Bericht folgt).

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