„So günstig geht es nie mehr“

Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Langenpettenbach

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Zahlreiche Planungen sind gescheitert, 2013 wurden sie sogar ganz eingestellt. Das staatliche Bauamt kam bei seinem Vorhaben, die Ortsdurchfahrt in Langenpettenbach zu erneuern, keinen Schritt weiter. Doch jetzt, nach vielen Verhandlungen, könnte es doch eine neue Straße geben.

Es scheiterte immer am Grunderwerb. Seit vielen Jahren plant die Staatliche Bauverwaltung, die St 2050 – die Ortsdurchfahrt in Langenpettenbach zu erneuern. Doch Anlieger wollten dafür keine Flächen abtreten. Der Grund waren wohl hohe Folgekosten für die Anwohner, denn: Mit der Straßenerneuerung sollte die Durchfahrt auch Gehwege an beiden Seiten bekommen. Heißt: Die Anlieger hätten nicht nur viel Grund abtreten müssen, sondern auch hohe Ausbaubeiträge bezahlen müssen.

Jetzt sieht die Sache anders aus, wie sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung zeigte: Seit 2014 versucht die Gemeinde mit der Staatlichen Bauverwaltung zu verhandeln. Jetzt mit Erfolg. Der Zustand der Straße ist nicht mehr tragbar, deshalb muss die Behörde handeln. Die Verwaltung und Bürgermeister Franz Obesser haben in Verhandlungen erreicht, dass auf den beidseitigen Gehwegausbau verzichtet wird. Heißt für die Anlieger: Sie müssen bei einer Erneuerung der Fahrbahn keine Beiträge mehr zahlen. Die Gehwege, die es schon gibt, bleiben bestehen.

Nun wird zwar nicht mehr so viel Grund für die Erneuerung der Straße gebraucht – aber eben immer noch einige Flächen. Hans Lachner (CSU) betonte in der Sitzung: „Das muss man den Leuten sagen: So günstig wie jetzt geht es nie mehr. Wer meint, jetzt pokern zu müssen, riskiert alles.“ Lachner verwies darauf, dass diese Planungen bereits seit zehn Jahren laufen, und endlich gebe es eine geniale Lösung. „Aber: Wir brauchen bis Weihnachten den Grund. Sonst können wir’s vergessen.“

Der Planer Michael Mayr stellte in der Sitzung die Details vor: Wenn die Straße nun wie geplant erneuert wird, entsteht am Ortseingang und am Kindergarten je eine Querungshilfe. Die am Ortseingang finanziert das Staatliche Bauamt, die am Kindergarten die Gemeinde. Ab der Altomünsterer Straße wird die Straße neu ausgebaut, die Gehwege werden instant gesetzt. An der Kirche wird es weiterhin keine Gehwege geben, da Fußgänger dort gut genug ausweichen können.

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