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Seit Jahrzehnten treu: Beim Vdk Indersdorf wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Rekordzahlen beim VdK Indersdorf

Immer mehr Menschen brauchen Hilfe

Indersdorf- Besucherrekord: 175 Gäste kamen zur Hauptversammlung des Indersdorfer VdK. Zudem treten dem Verein Jahr für Jahr mehr Mitglieder bei. Dies ist nicht nur Grund zur Freunde, sondern auch zur Sorge, denn: Das bedeutet, dass immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen sind.

So viele Frauen und Männer sind noch nie zur Vdk-Versammlung gekommen – trotzdem wurde es im großen Doll-Saals in Ried richtig eng. Stark beeindruckt von der großartigen Besucherzahl der Versammlung zeigte sich die VdK-Kreisgeschäftsführerin Stefanie Otterbein, der bekannt ist, dass die Mitgliedszahlen im VdK, insbesondere im Bereich Indersdorf, von Jahr zu Jahr nach oben gehen.

Mittlerweile zählt Indersdorf bereits 560 Mitglieder. Das sei zwar eine stolze Zahl, doch laut Otterbein auch ein trauriges Zeichen, dass immer mehr Menschen auf Unterstützung des VdK angewiesen sind, wenn es um soziale Rechte geht.

Das Herz des Vereins: Erika und Stefan Moor.

Allein im vergangenen Jahr seien in der Kreisgeschäftsstelle in Dachau 4800 Beratungen durchgeführt worden. In den 759 Verfahren habe man Nachzahlungen, hauptsächlich im Bereich Rente und Pflegegeld in Höhe von 520000 Euro erstritten. Es gebe zu denken, dass erschreckend viele Landkreisbürger mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln den Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten können.

Heuer wolle sich der VdK vor allem mit dem Thema Barrierefreiheit befassen, denn viele Behinderte hätten im Alltag oft größte Probleme, dorthin zu kommen, wo es für gesunde Menschen selbstverständlich ist. Problematische Stellen in Indersdorf und Umgebung werden die VdK-Vorsitzenden Stefan und Erika Moor Bürgermeister Franz Obesser aufzeigen, der auf der Hauptversammlung der VdK-Vorstandschaft Lob und Anerkennung aussprach. „Es ist schon beeindruckend, wie leicht es im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen ist, Ehrenamtliche für die Mitarbeit im VdK zu finden“, sagte Obesser, der natürlich weiß, dass die Moors der starke Motor dieses Sozialverbandes in der Marktgemeinde sind.

Doch beim Vdk geht es nicht nur um die Hilfe in sozialen Angelegenheiten, sondern auch um das gesellige Beisammensein im Ortsverband. Die Magnetwirkung bewies der Rechenschaftsbericht von Erika Moor: So war der Ortsverband in diesem Jahr mit viel Leben erfüllt. Allein die traditionelle Muttertagsfeier mit dem Vierkirchner Partnerchor haben 140 Personen besucht. Zu einer festen Einrichtung gehöre auch der Kaffeeratsch beim Bumbaur und die Ausflüge im Sommer und im Herbst. Mit den Arnzeller Sängern feierten 168 Mitglieder bei einer Feier zusammen Weihnachten und auch der Hoagartn im Weichser Bürgerhaus gehört mittlerweile alle Jahre zum VdK-Programm.

Neu ins Programm aufgenommen wird ein Schafkopfnachmittag mit Helmut Richter in der Sportgaststätte des TSV Indersdorf. Alle, die Schafkopfen erlernen wollen, sind aufgerufen, am Dienstag, 5. April, um 16 Uhr und künftig jeden ersten Dienstag im Monat zur gleichen Zeit dorthin zu kommen.

Bei der Versammlung wurde Erika Moor ohne Gegenstimme für weitere vier Jahre im Amt der Vorsitzenden bestätigt. Das uneingeschränkte Vertrauen sprach die Versammlung auch ihrem Mann Stefan aus, der sich wieder für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden zur Verfügung stellte. Seit sieben Jahre führen die Moors im VdK mit Erfolg Regie. Aber auch alle weiteren Vorstandsmitglieder erklärten sich bereit, weiter ehrenamtlich zu arbeiten. Bei den Wahlen im Amt bestätigt wurden Schriftführerin Theresia Riegler, die Frauenbeauftragte Roswitha Ostermair und die Beisitzer Franz Tremml, Juliane Maier und Silvia Samsel. Kassier bleibt Bernhard Brandl.

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