Danke und viel Glück – Florian Ebner verabschiedet seine langjährige Kollegin Annemarie Geißler. Sie wünscht der EHW für die Kommunalwahl alles Gute. foto: kn

"Wir empfehlen Franz Obesser"

Indersdorf - Die Wählergemeinschaft Eichhofen-Hirtlbach-Westerholzhausen ist die letzte Gruppierung, die für die Kommunalwahl ihre Gemeinderatsliste aufgestellt hat. Mit einem entscheidenden Unterschied zum Bürgerblock Niederroth und den Umweltdenkern: Sie geben als einziges Bündnis eine Wahlempfehlung ab. Im Interview verrät Spitzenkandidat Florian Ebner, warum die EHW Franz Obesser unterstützt und wie schwer der Abschied von Annemarie Geißler fällt.

-Warum brauchen Eichhofen, Westerholzhausen und Hirtlbach ihre eigene Gemeinderatsliste?

Um die Belange des Außenbereiches im Gemeinderat zu vertreten.

-Decken sich die Ziele der anderen Parteien und Wählervereinigungen nicht auch mit Ihren?

Bedingte Übereinstimmung mit anderen politischen Gruppierungen sind vorhanden, jedoch sind uns die Dörfer ein besonderes Anliegen.

-Sie stellen keinen Bürgermeisterkandidaten. Wieso?

Drei Bürgermeister-Kandidaten reichen.

-Für welchen der drei Kandidaten gibt die EWH eine Wahlempfehlung?

Wir empfehlen Franz Obesser, weil er unseren Zielen am nächsten ist.

-Indersdorfs einzige Gemeinderätin hört auf. Wie schwer ist ihr Verlust für die Gruppierung?

Das Ausscheiden von Annemarie Geißler ist für die EHW schmerzhaft. Aber weil ich als unser Spitzenkandidat in der Gemeinderatspolitik erfahren bin, (sechs Jahre Ortssprecher von Hirtlbach) gehen wir optimistisch in die Gemeinderatswahl 2014.

-Wie haben Sie ihre Liste aufgestellt? Gibt’s da eine Art Code - wen fragt man, wen nicht?

Unsere Kandidaten sind in ihrem Umfeld gut vernetzt. Es werden entsprechende Empfehlungen ausgesprochen, die im Vorstand besprochen werden. Es gibt einen Code der Reputation bzw. des Bekanntheitsgrades innerhalb des Dorfbereiches. Im Grunde kann jeder dazu gehen, der sich zur EHW bekennt.

-Ist die Liste schnell und leicht voll geworden, oder eher schleppend?

Unsere Liste ist schon am 23. August 2013 komplett gestanden.

-Sie waren die letzten, die Ihre Liste präsentierten. Haben Ihnen die anderen Parteien Kandidaten weggefischt?

Es gab keinen Zeitdruck, der letzte Termin für die Abgabe der Nominierungsliste ist ja erst der heutige Donnerstag. Kandidaten sind uns nicht abhanden gekommen.

-Wer sind die spannendsten neuen Köpfe auf Ihrer Liste und wieso?

Wir haben eine Liste mit einer gut gemischten jungen Mannschaft, eine hohe Frauenquote als auch ein breites berufliches Spektrum. Also eine interessante Mischung.

-Haben Sie versucht, Schwerpunkte zu setzten? Wie möglichst jung, oder möglichst viele Frauen?

Wir haben ein Team zusammengestellt, in der sich jeder Gemeindebürger wieder finden kann.

-Wie geht’s jetzt weiter? Was erwartet die Indersdorfer?

Die Indersdorfer erwartet eine zukunftsorientierte, unabhängige und agile EHW, die zum Beispiel bereits 2008 den Breitbandausbau für Markt Indersdorf und seinen Außenbereichen gefordert hat.

Das Gespräch führte:

Christiane Breitenberger

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