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Alfons Bachhuber. 

Der Maurer Alfons Bachhuber ist gestorben

Auf ihn war einfach immer Verlass

Ebersried – Stets bescheiden, immer helfend, so hat ihn ein jeder gekannt. Treffender könnte man das Leben von Alfons Bachhuber aus Ebersried nicht beschreiben. Nun ruht er, ein Familienmensch durch und durch.

Plötzlich und unerwartet hat Alfons Bachhuber am 2. Dezember im Alter von 76 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit für immer seine Augen geschlossen. Der in Pfaffenhofen und weit über die Gemeinde- und Landkreisgrenze allseits bekannte und geschätzte Ebersrieder wurde unter sehr großer Anteilnahme in Egenburg zu Grabe getragen.

Würdevoll, bewegend und seiner großen Persönlichkeit als Familienmensch und Freund angemessen war der Trauergottesdienst in der Egenburger Pfarrkirche St. Stephan durch Pfarrer Martin Njavro. Anschließend begleitete die Familie, die vielen Freunde und Gemeindebürger sowie Vertreter der verschiedenen Vereine Alfons Bachhuber zur Beisetzung.

In Kalteneck im Landkreis Aichach-Friedberg wurde Alfons Bachhuber als siebtes von elf Geschwistern am 11. Mai 1940 geboren. Nach dem Besuch in der Volksschule in Freienried begann er 1954 in Rehrosbach bei dem Bauunternehmen Frauenknecht die Berufsausbildung zum Maurer. 1961 läuteten die Hochzeitsglocken in der Pfarrkirche St. Stephan: Er heiratete seine Martha. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.

Bald war der Alfons, oder „Fonsi“, mit seinem großen Fachwissen, seinen handwerklichen Fähigkeiten und seiner Schaffenskraft, die er stets mit Herz und Tatkraft zur Verfügung stellte, in und außerhalb der Gemeinde sehr gefragt. Mit viel Verantwortung und großen Einsatz leitete er den Bau des Feuerwehrhauses- und des Schützenheims in Ebersried von 1983 bis 1984. In der Bauzeit sah man ihn fast jeden Tag auf der Baustelle, er konnte fast alles, was an Arbeiten anfiel. Auch beim Umbau des „Feuerwehrhäusls“ im Jahr 2009 war er wieder Bauleiter, so wie er maßgeblich beim Bau der Christophoruskapelle bei Weitenried beteiligt war. Für seinen Einsatz beim Umbau des Feuerwehr- und Schützenhauses wurde ihm von der Gemeinde eine Urkunde verliehen.

Im Schützenverein übte er lange Jahre das Amt des Sportleiters aus. Von 1971 bis 1986 war er Kommandant bei der Freiwilligen Feuerwehr Weitenried. Unter seiner Führung bekam die Wehr 1981 eine neue Tragkraftspritze TS 8. Außerdem wurde eine neue Standarte angeschafft, die 1981 den feierlichen Segen bekam. Auch beim Veteranenverein war er viele Jahre lang ehrenamtlich sehr engagiert, ob als Fahnenträger oder Begleiter – er war immer da, auf ihn war einfach Verlass. Beim Bauunternehmen Hartl in Oberschweinbach, wo er ab 1985 als Maurerpolier beschäftigt war, ging Alfons Bachhuber 2000 mit 60 Jahren in den wohlverdienten Vorruhestand.

„Bei all seinem Engagement gab es aber im Leben von unseren Papa nichts Wichtigeres als seine Familie“, berichten die Hinterbliebenen. Täglich war er zwar auf der Baustelle, doch sonntags nutzte der fürsorgliche Vater die wenige freie Zeit mit der Familie. Das Autofahren war eine seiner größten Leidenschaften: Oftmals setzte er spontan die Kinder ins Auto und unternahm mit ihnen viele Ausflüge.

Im Jahr 1996 traf die Familie Bachhuber ein schwerer Schicksalsschlag. Sohn Rainer verunglückte bei einem Verkehrsunfall tödlich.

Stolz war Alfons Bachhuber auch auf seine drei Enkelkinder, denen er nicht nur Großvater, sondern auch Kamerad und Ratgeber war. Der Opa war immer da, stand immer parat, und freute sich, wenn die Enkel kamen. Er nutzte stets die freie Zeit und unternahm viel mit Ihnen, ob es das Bulldogfahren war oder ein gemeinsamer Besuch in Andechs.

Anfang November kam dann die niederschmetternde Diagnose: Bauchspeicheldrüsenkrebs. Unfassbar für die Familie und alle die ihn kannten. Innerhalb von nur vier Wochen ist Alfons Bachhuber verstorben.

Zum Abschluss der Trauerfeier senkten sich am Grab die Fahnen der Vereinsabordnungen und mit einem letzten Gruß von drei Ehren-Salutschüssen wurde Alfons Bachhuber verabschiedet. Familie, Freund und Bekannte werden einen Menschen in Erinnerung behalten, der liebenswert, humorvoll, zuverlässig und treu war. Um ihn trauern besonders seine Ehefrau Martha, Tochter Christine, Sohn Alfons, Schwiegersohn Erwin, Schwiegertochter Karin sowie die drei Enkelkinder.

ws

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