„Der Bedarf ist gestiegen“: Christiane Hagitte und Max Haberl. Foto: spi

Von Maxi-Karlsfeld profitieren alle

Karlsfeld - Für die Teilnehmer bringt das Ferienprogramm viel Spaß, für die Betreuer oft Orientierungshilfen.

Für die schönsten Wochen des Jahres hat die gemeindliche Jugendarbeit in Karlsfeld in Kooperation mit dem Jugendhaus Karlsfeld für die Jugendlichen ein buntes Angebot voller spannender Aktionen und Abenteuer zusammengestellt. Ferien-Feeling pur heißt es für derzeit für die Jugendlichen ab zwölf Jahren. Seit dem 19. August bis zum 11. September bietet das Ferienprogramm Maxi-Karlsfeld zahlreiche Veranstaltungen.

Es wird am Lagerfeuer gegrillt, es gilt Wasserschlachten zu schlagen, und natürlich dürfen Partys nicht fehlen. Aber auch die Kreativität der jungen Leute ist gefragt. Nach dem Motto „Schmuck selbst gemacht“ oder „Aus alt macht neu - Klamotten“ können besonders junge Mädchen in dieser Woche ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen.

Am Freitag findet das große Fifa-Turnier-Finale statt. Sportbegeisterte kommen aber auch beim Bewegungsdschungel auf ihre Kosten. „Genau richtig für die Mädchen und Jungen, die Spaß am Sport haben“, freut sich Max Haberl, Bereichsleiter der gemeindlichen Jugendarbeit Karlsfeld.

In dieser Woche ist auch eine Party angesagt, wenn Maxi-Karlsfeld zur großen Goa-Party am Samstag, 31. August, aufruft.

Die Ferienbetreuung für Kinder und Jugendliche in Karlsfeld kann sich sehen lassen. Darin sind sich die Vertreter der Gemeinde und des Jugendhauses Karlsfeld einig. „Der Bedarf ist in den vergangenen Jahren deutlich größer geworden“, betonte Rudi Denk vom Jugendhaus.

Der Projektleiter verweist zudem auf den gesamtgesellschaftlichen Nutzen des Angebots. „Ehrenamtliche und Praktikanten engagieren sich und finden so oft Orientierungshilfen für die spätere Berufswahl“, erklärt er.

Bestes Beispiel hierfür sei die Sozialpädagogin Christiane Hagitte. Die 27-Jährige hilft mit Begeisterung beim Ferienprogramm mit. „Ich war immer dabei“, schmunzelt sie. Schon als Siebenjährige habe sie im Feriendorf gespielt und gebastelt und in den vergangenen Jahren bereits mitgeholfen.

„Hier können die Kinder Freundschaften schließen und das Gruppenerlebnis genießen“, weiß die ausgebildete Sozialpädagogin. (spi)

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