+
Heinrich Poth wird am Mittwoch beerdigt.

Trauer um einen verdienten TSV-Mann

Heinrich Poth stirbt mit 77 Jahren

Schwabhausen – Nach kurzer, schwerer Krankheit ist am Karfreitag Heinrich Poth mit 77 Jahren verstorben.

Um Poth trauern Ehefrau Irene und die Kinder Robert und Astrid mit ihren Familien – sowie der TSV Schwabhausen, der ein Ehrenmitglied verloren hat. „Heini“ Poth wurde 1938 in Beocin im ehemaligen Jugoslawien geboren und kam nach dem Krieg mit seiner Familie nach Großberghofen.

Er erlernte den Beruf eines Werkzeugmachers. Als Mechanikermeister führte er fast 40 Jahre lang einen eigenen Betrieb in Gröbenried. Bei einem Faschingsball lernte er seine Irene kennen, 1962 wurde Hochzeit gefeiert und in Günding eine Wohnung bezogen. Das Paar bekam zwei Kinder und baute sich in Schwabhausen ein Haus, das 1978 bezogen wurde.

Von Jugend an war Heini Poth ein begeisterter, talentierter Fußballer. Er trat bereits 1953 in den TSV Schwabhausen ein, spielte in der Jugend, dann in der 1. Mannschaft und noch lange die AH. Daneben betätigte er sich als Schiedsrichter, Betreuer und Jugendtrainer. Zwölf Jahre lang übernahm er auch Verantwortung für den Verein als 2. und 3. Vorsitzender, spielte Tennis und gehörte der Herrengymnastik an. Als Handwerker war er auch zur Stelle, wenn beim TSV etwas gebaut wurde. Als Dank für sein Vereinsengagement wurde er 2004 zum Ehrenmitglied ernannt.

Zuletzt drehte sich bei Heini Poth vieles um Badminton. Dieser Sport wird erfolgreich von zweien seiner Enkel betrieben, und entsprechend stolz war der Opa. Er fuhr die beiden zum Training und begleitete sie zu Spielen in ganz Deutschland. Für Patrick und Pascal ist der Verlust des Opas ebenso schmerzvoll wie für die beiden weiteren Enkel Alexander und Ariane. Zu Grabe getragen wird Heinrich Poth am Mittwoch im Kirchenfriedhof Schwabhausen. Der Seelengottesdienst beginnt um 14 Uhr in St. Michael.

ela

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Immer noch fehlen Hortplätze
Hort, Mittagsbetreuung oder Ganztagsklasse – im Familienausschuss gingen die Meinungen auseinander, was das Beste ist. Fest steht nur: Es stehen 60 Kinder auf der …
Immer noch fehlen Hortplätze
Emil Jonathan aus Dachau
Emil Jonathan, genannt „Krümel“, ist das dritte Kind von Irmela und Jürgen Bobinger. Auf den Spitznamen sind wohl die älteren Geschwister gekommen: Ida Helene und Linus …
Emil Jonathan aus Dachau
Vatertag extrem: Betrunkener Erdweger muss dreimal zur Blutprobe
Ein Erdweger Familienvater (53) hat am Vatertag dreimal die Polizei-Kelle vor der Nase gehabt - einmal saß er völlig betrunken im Mercedes, zweimal im Jaguar. Die ganze …
Vatertag extrem: Betrunkener Erdweger muss dreimal zur Blutprobe
Rund 5000 Haushalte ohne Strom
Viele Leute in Indersdorf, Röhrmoos, Hebertshausen und Vierkirchen saßen heute Morgen im Dunkeln. Der Grund war ein großflächiger Stromausfall im Landkreis. 
Rund 5000 Haushalte ohne Strom

Kommentare