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Nur der Nachwuchs bereitet Sorgen

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Besonderer Dank von BRK-Kreis- und -Ortsgruppe: (von links) Alexander Westermaier, Andrea Deeg, Corinna und Oliver Weber, Paul Schneider, Benedikt Jung, Roland Deeg, Florian und Siegfried Bradl. foto: gh
Besonderer Dank von BRK-Kreis- und -Ortsgruppe: (von links) Alexander Westermaier, Andrea Deeg, Corinna und Oliver Weber, Paul Schneider, Benedikt Jung, Roland Deeg, Florian und Siegfried Bradl. foto: gh

Altomünster - Das BRK Altomünster hat mit einem festlichen und geselligen Treffen im Gasthaus Maierbräu das Jahr eröffnet. Es ist ein besonderes Jahr: Weltweit feiert das Rote Kreuz 150-jähriges Bestehen, die Ortsgruppe Altomünster gibt es seit 75 Jahren.

Im vergangenen Jahr hat die BRK-Ortsgruppe Altomünster ihr 75-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst und einem Festabend gefeiert, gemeinsam mit vielen Bürgern.

Ortsgruppenleiter Siegfried Bradl betonte in seinem kurzen Rückblick, dass sich das BRK Altomünster immer schon in „Scharnierfunktion“ zwischen Dachau und Aichach gesehen habe. Die Notfälle würden vor dem Landkreisgrenzen nicht halt- machen. Bradl dankte allen Mitgliedern herzlich für ihr Mitwirken, ganz besonders aber dem HVO-Team, das „Enormes leistet und immer da ist“. Ein ganz dickes Lob bekamen die „Spitzenreiter im Einsatz“, Corinna und Oliver Weber, sowie Andrea und Roland Deeg, die bei jeder Nachtschicht gefragt waren, sowie Benedikt Jung und Florian Bradl, bei dem alle Fäden der HVO zusammenlaufen. Dank gesagt wurde auch Paul Schneider für dessen Unterstützung in allen Bereichen.

Alexander Westermaier hob die „künstlerische Leistung“ der Altomünsterer Gruppe hervor, die es im vergangenen Jahr geschafft habe, „aus einem unscheinbaren grünen Lkw einen vollfunktionsfähigen, fahrtüchtigen, einfach wunderbaren Küchenwagen zu machen“. Die Feldküche der Altomünsterer war 2012 zu zehn Einsätzen gerufen worden. Der spektakulärste war wohl der Bombenalarm in München, zu dem Sigi Bradl meinte: „Das war spannender wie jeder Krimi“.

Siegfried Bradl stellte fest, dass die Zahl der Einsätze insgesamt stark angestiegen ist. „Die Mitglieder konnten alles gut stemmen, aber dennoch wären alle glücklich, wenn sie personell noch etwas Unterstützung bekämen, so dass die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden könnten“, so der Ortsgruppenleiter. Ein bisschen Sorgenkind sei der Nachwuchs, um den man sich schon seit Jahren bemühe. (gh)

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