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Barfußgang inmitten von Birkenstämmen: Im neuen Anima kann man entspannen.

Das Anima eröffnet am Wettersteinring

Wellness und Fitness Hand in Hand

Laute Schlagbohrer, kreischende Schleifmaschinen und ein trister Bauzahn stehen sinnbildlich für eine stressige Baustelle. Doch zum 1. Oktober soll am Wettersteinring in Dachau ein neues Wellness-, und Fitnesscenter eröffnen. Im Anima wird Entspannung groß geschrieben.

Dachau – Das Gebäude ist gebaut, die Böden sind verlegt. Die Räume wurden bis zuletzt eingerichtet – Duscharmaturen, Sitzbänke für die Saunen, ein Muskelentspannungssystem wurden aufgestellt. Wolfgang Perret, Inhaber des Anima, ist sich sicher, dass zum 1. Oktober eröffnet wird.

„Wir wollen einen luxuriösen Wellness- und Fitnessclub erschaffen – nicht für die Elite, sondern für den einfachen Mittelständler“, erklärt Perret. Großes hat er vor, Erfahrung besitzt er. Er war bis vor kurzem seit mehreren Jahren der Geschäftsführer des „Fit For Life – Dachau“, sammelte vorher schon Erfahrungen im Management von Fitnesshäusern.

Mit Anima will er etwas Neues schaffen: „Wir haben uns bewusst gegen ein ,fit’ im Namen ausgesprochen. Wir wollen uns vom typischen Fitnessstudio abgrenzen.“ Anima ist lateinisch und bedeutet Lebenskraft. Auf diese Lebenskraft hat Perret ein besonderes Augenmerk gelegt. Auf einer Fläche von 700 Quadratmetern können sich Gäste in Saunen, Dampfbädern oder im Tauchbecken entspannen und den Stress abbauen. Ein Barfußgang inmitten von Birkenstämmen sorgt für ein Gefühl, in der Natur zu sein. Für die Frauen ließ Perret eine eigene Sauna errichten: „Als langjähriger Geschäftsführer des alten Fitnessstudios kenne ich die Wünsche meiner Gäste.“

Das alte Fitnessstudio wird schließen, das Anima ist der Nachfolger – mit 8 Millionen Euro kein günstiger Nachfolger – die ehemalige Belegschaft zieht mit und wird erweitert. Kunden des Fit for Life wollen auch das neue Etablissement erkunden. „Der Kundenzulauf im Vorfeld ist großartig. Es hat sich schon ein 88-Jähriger angemeldet“, sagt Perret. Ältere Leute, die Erholung suchen – dieses Kundensegment fehlte im alten Fitnessstudio gänzlich.

Körperliche Beschwerden wie ein schmerzender Rücken oder ständiges Ausgelaugtsein, können oft nicht durch ein Bad im Eiswasser oder eine Sauna geheilt werden. Hierfür hat Perret gelernte Masseure eingestellt. Ebenso bietet er im „Medical Wellness“-Bereich Entgiftungs- und Abnehmprogramme an, die Beschwerden von ihnen heraus bekämpfen.

Zusätzlich zum Wellnessbereich entstand auch ein Fitnessbereich. Hier soll keine Energie gesammelt, sondern verbraucht werden. In vier Großräumen werden Gruppenkurse angeboten, von Bewegungs- bis hin zu Kräftigungsangeboten. Ein Raum ist für Velos reserviert. Wer nicht gerne in der Gruppe, sondern lieber alleine agiert, kann sich auch ganz konservativ an Fitnessgeräten verausgaben. Die Ausstattung ist alles andere als alt. Die Geräte des „five“-Programms beispielsweise werden nicht zum Muskelaufbau, sondern für verspannte Partien des Körpers genutzt. Von Kopf bis Fuß sollen Schmerzen langfristig gelindert werden.

Ein flexibles Preissystem soll die Kunden für das breite Angebot erwärmen. „Wir bieten sowohl ein Abo als auch ein flexibles ,Demand’-System an. Ebenso können sich Kunden ein Guthaben kaufen, das sie flexibel einlösen können.“ Ab 20 Euro kann man es sich für vier Stunden im Spa gut gehen lassen, 15 Euro kostet der Aufenthalt im Fitnesscenter. Sämtliche Kurse und Bereiche kann man beliebig zusammenwürfeln.

Knapp 300 Parkplätze stehen für Gäste zur Verfügung, eine Ladestation für E-Bikes soll folgen. „Durch die große Fläche werden wir einen stressfreien Aufenthalt garantieren können“, meint Perret. Bis zu 3000 Gäste kann das 4000 Quadratmeter große Gelände aufnehmen. Bis zur Eröffnung kann man sich noch ein Abonnement für die Bereiche Gruppenkurse, Spa und Gerätefitness für zehn Euro günstiger sichern.

th

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