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Ein neues Zuhause

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Dachau - Lange wurde sie herbei gesehnt, endlich ist sie offiziell eingeweiht worden: Die neue Kinderkrippe St. Franziskus in der Friedenstraße.

Es wurde von vielen Eltern und Kindern schon länger herbeigesehnt, aber jetzt ist die neue Kinderkrippe St. Franziskus in Dachau endlich fertig. Die Kinder, die vorher in den Containern auf dem alten Realschulgelände untergebracht wurden, dürfen nun in dem großräumigen Gebäude in der Friedensstraße 4 spielen und toben. Im vergangenen Freitag wurde die Kindergrippe offiziell eröffnet und eingeweiht.

Oberbürgermeister Peter Bürgel betonte, er sei glücklich, das Gebäude eröffnen zu dürfen, und: „Der weitere Umbau und Anbau des Gebäude beginnt sobald wie möglich und soll bis Ende 2013 fertig sein.“ Momentan haben in der Kinderkrippe vier Kindergruppen mit insgesamt 52 Kindern Platz. Mit dem Anbau sollen noch zwei Gruppen hinzukommen. „Das war von Anfang an so ausgelegt“, erklärte Bürgel. Bis zum Ende des Jahres habe man einen zweistelligen Millionenbereich für Kinderbetreuung in Dachau und im Landkreis ausgegeben. „Und das tun wir auch wirklich gerne“, sagte der OB mit einem zufriedenem Lächeln im Gesicht.

Anschließend erklärte Michaela Streich, die Leiterin für Soziale Dienste und Einrichtungen Franziskuswerk Schönbrunn, die Besonderheiten dieser Kinderkrippe: Es seien Kinder mit aber auch ohne Behinderung zwischen null und drei Jahren herzlich willkommen.

Sylvia Künzner, Einrichtungsleitung der Kinderkrippe, stellte im Anschluss die einzelnen Räume mit witzigen Anekdoten vor: „Kinder wollen ihre eigene Welt entdecken und selbst gestalten.“ So werde aus dem Schlafraum gerne einmal eine Matratzenburg und die kleinen Kindertoiletten wurden schon in Fußwaschplätze umfunktioniert. Im Spielzimmer bauten die Kinder aus aneinandergereihten Stühlen ein Zug. „Ich versichere Ihnen, den Kindern hier wird viel Zeit, Geduld und Liebe gegeben“, so Kunzner.

Der Architekt des Gebäudes Bernhard Hartmann betonte, seine Aufgabe haben darin bestanden, aus einem Haus ein Zuhause zu machen. Ob ihm das gelungen ist, konnten die Besucher nach der Weihung des Gebäudes selbst herausfinden. Interessierte konnten die Räume der Gruppen, die nach den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde benannt wurden, besichtigen sowie die Schlaf-, Essens- und Waschplätze bestaunen.

Parallel zum anschließenden kleinen Buffet konnten die Besucher dann noch eine Fotopräsentation folgen, die den Umzug der Kinder von der Steinstraße in die Friedensstraße zeigte. Wer mochte, konnte auch beim Basteln von Murmelbildern mit den Wünschen an die Kinder und Erzieherinnen noch einmal das Kind in sich herauslassen.

(mik)

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