Die Kinder fühlen sich wohl: Und so sind auch Politiker und Betreiber zufrieden, hier „Denk mit!“-Gründerin Karin Bader (mit blauer jacke) und Oberbürgermeister Florian Hartmann (links neben ihr). foto: denk mit

Ein neues Zwergen-Heim

Dachau - Die neue Kita in Dachau in der Hochstraße ist bereits seit Anfang September offen. Es war ein Umbau in Rekordzeit - nur zwölf Wochen hat es gedauert, die Kita am Klinikum fertig zu stellen. Nun wurde sie offiziell eingeweiht.

Träger ist „Denk mit!“. Dieser Träger betreibt inzwischen 37 Einrichtungen in Bayern und Baden-Württemberg, und ist damit zu einem der größten privaten Träger Süddeutschlands herangewachsen. Die Gründerin Karin Bader und die Geschäftsführer Adrian Storp haben nun gemeinsam mit Einrichtungsleiterin Michaela Durante und ihrem Team zur Eröffnungsfeier eingeladen. Neben Eltern und Kindern kamen auch Oberbürgermeister Florian Hartmann sowie die kaufmännische Leitung des HELIOS Amper-Klinikums Markt Indersdorf, Astrid Angele - sie vertrat den Klinikgeschäftsführer Christoph Engelbrecht.

Begeistert führte Leiterin Michaela Durante durch die Räume und stellte ihre Gruppen vor: „Unsere beiden Krippengruppen sind die Sonnen- und die Amperzwerge. Der Kindergarten hat sich für den Namen Schlosszwerge entschieden.“ Die Kita will auch engen Kontakt zum Amper-Klinikum halten. „Uns ist es wichtig, unseren Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich zu machen, dazu gehört auch, dass wir sie bei der Suche nach Betreuungsplätzen unterstützen. Eine Kinderbetreuungseinrichtung direkt nebenan ist da natürlich eine wunderbare Bereicherung“, erklärte Astrid Angele. Bei der Namensgebung der Einrichtung hat sich das Klinikum kreativ mit seinen Mitarbeitern eingebracht: „Bei uns gab es einen kleinen Wettbewerb. Viele unserer Mitarbeiter haben sich mit tollen Namensvorschlägen beteiligt und die HELIOS-Amper-Kids haben gewonnen.“ Nun heißt die Kita: Zwerge Dachau.

Die intensive Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung des HELIOS Amper-Klinikums habe die Realisierung der Einrichtung erst ermöglicht, erklärte „Denk mit!“-Geschäftsführer Adrian Storp.

„Die Zusammenarbeit mit ortsansässigen Unternehmen und, wie in diesem Fall, einem Klinikum, ist für uns und für die Eltern immer ein großer Gewinn“, findet auch „Denk mit!“-Gründerin Karin Bader, die selbst Sozialpädagogin ist. „Aber natürlich entsteht so eine Einrichtung nicht ohne die Unterstützung der Stadt.“ Dachau habe sich mit Zuschüssen in Höhe von 656 000 Euro an den Umbaukosten der neuen Einrichtung beteiligt hat, also 89 Prozent der gesamten Baukosten.

Auch der Architekt der Einrichtung ist ein Dachauer: Wolfgang Moll hat es geschafft, eine Umbauzeit von zwölf Wochen einzuhalten: „Eine Kinderbetreuungseinrichtung bauen zu dürfen, ist etwas ganz Besonderes - in so einer kurzen Zeit allerdings eine große Herausforderung. Wir sind sehr stolz darauf, das geschafft zu haben.“ Beginn der Arbeiten war im Juni, Fertigstellung im September.

Das Projekt ist allen Beteiligten gelungen, findet auch Oberbürgermeister Florian Hartmann. Er schloss mit dem Satz: „Das Wichtigste ist doch, dass sich die Kinder hier wohlfühlen - und das tun sie ganz offensichtlich.“

(dn)

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