Nicht nur der Gastgeber rockt die Bühne

Jetzendorf - Fünf Bands sind bei Rock im Schloss in Jetzendorf aufgetreten und haben 500 begeisterten Zuhörern im Schlosshof einen höchst vergnüglichen Abend bereitet.

Wenngleich die Temperaturen zum Feiern im Freien nicht angetan waren, gelang es den Musikern und Sängern, das Stimmungsbarometer schnell nach oben zu treiben. Erst spät nach Mitternacht fand dieses Open Air, das die KLJB Jetzendorf und die Band Just Chanpero veranstalteten, ein Ende.

Das besondere Interesse unter den Mitwirkenden galt dem Schlossherrn, Sebastian Freiherr von Freyberg, der mit der Kölner Rock-Gruppe Janz unten die Bühne eroberte. Freyberg, der beruflich viel Zeit bei einem Kölner Fernsehsender verbringt und so nur noch selten im Jetzendorfer Schloss weilt, wurde von Freunden im oberen Ilmtal mit Laola-Wellen empfangen.

Der Name seiner Band rührt von Säger Jan Janz her, in dessen Kölner Keller die Band immer spielt. „Und weil das Ganze auch noch kölsch klingt, lag nichts näher, als dass wir uns Janz unten nennen“, so Freyberg, der das Geheimnis um den Bandnamen bereitwillig lüftete. „Dani Carlifornia“ war das erste Stück der Gäste aus dem Rheinland, für das es donnernden Beifall gab.

Eröffnet wurde der musikalische Abend aber von der in Jetzendorf wohlbekannten Gruppe Good Vibrations mit dem Popsong „Love the One You’re with“. Die Gruppe von Margret Rackerseder erfreute auch mit „Only you“ von den Flying Pickets und hatte Klassiker aus Sister Act in ihrem Repertoire. Den acht Damen gelang der Wechsel zwischen Gospel und moderner Musik glänzend.

Stark war auch das Zusammenspiel mit Just Chanpero, den fünf Rock-Urgesteinen. „I still haven’t found what I’m looking for“ von U2 war so ein gemeinsam vorgetragenes Werk.

Auch die „8-Ball-Band“ gab im Schloßhof ihre rockige Visitenkarte ab. Dass gerade diese Band beim Publikum bestens ankam, war nicht zu übersehen.

Mit der Band „Lupin“, der Gruppe von Sascha Seelemann, wurde ein besonders souliger Gast in Jetzendorf groß gefeiert. (ost)

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