Nord-Ost-Umfahrung: SPD Karlsfeld fordert gemeinsame Resolution

Karlsfeld - Die SPD-Gemeinderatsfraktion fordert eine klare Stellungnahme des Karlsfelder Gemeinderates gegen die geplante Nord-Ost-Umfahrung der Stadt Dachau. Ein entsprechender Antrag ging jetzt ans Karlsfelder Rathaus.

Vor einigen Wochen hatte Gemeinderätin Hiltraud Schmidt-Kroll schon in einer Gemeinderatssitzung gefordert, gemeinsam eine Resolution gegen die Umfahrung zu formulieren. Bürgermeister Stefan Kolbe lehnte ab mit der Begründung, dass noch keine genauen Planunterlagen vorlägen.

Die SPD begründet ihren Antrag wie folgt: „Diese Umfahrung wird sich für Karlsfeld kurz- und langfristig negativ auswirken. Ohne einen Ausbau der Anschlussstelle Oberschleißheim zur A92 wird Ausweichverkehr durch das Ortsgebiet fließen. Und selbst mit einem Ausbau werden wir mittel- bis langfristig durch zunehmenden Verkehr belastet.“

Zudem werde Karlsfeld beim Umfahrungsbau auch noch zur Kasse gebeten. „Die enormen Kosten der Umfahrung werden durch die Kreisumlage den Gemeindehaushalt mit Millionensummen belasten“, heißt es im Antrag, der von Fraktionschef Reinhard Pobel und dem SPD-Ortsvorsitzenden Franz Trinkl unterschrieben ist. „Diese Ausgaben können wir vor den Karlsfelder Bürgern nicht verantworten.“ (mm)

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