Odelzhausen

Aufhebung, Änderung und Billigung

  • Claudia Schuri
    vonClaudia Schuri
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Mit einer ganzen Reihe von Bebauungsplänen mussten sich die Odelzhauser Gemeinderäte in der letzten Sitzung des vergangenen Jahres beschäftigen. Vier an der Zahl waren es. Unter anderem beschlossen sie, den Bebauungsplan Lukka für zwei Flurstücke aufzuheben. Bisher gibt es dort nur einen einfachen Bebauungsplan. „Es ist nur geregelt, was Innen- und Außenbereich ist“, erklärte Bürgermeister Markus Trinkl.

Künftig soll auch die Geschossigkeit geregelt werden. Die umliegende Bebauung soll dabei der Maßstab für die Beurteilung sein. Der Gemeinderat sieht Gebäude mit Erdgeschoss und einem weiteren Vollgeschoss als angemessen an. Sie stimmten einstimmig dafür, dass die Verwaltung das Verfahren einleiten soll.

Auch der Bebauungsplan „Ebertshausen – An der Kirche“ war erneut Thema. Wie berichtet, hatte ein Bürger eine Änderung beantragt, um auf einem Grundstück zwei Einzelhäuser errichten zu können. Zunächst lehnte der Gemeinderat den Antrag noch ab, weil eine Verschattung der Nachbargrundstücke befürchtet wurde. Daraufhin änderte der Bürger seine Planungen und ließ außerdem eine Verschattungsstudie durchführen.

Im Februar fasste der Gemeinderat deshalb doch den Aufstellungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplans. Jetzt folgten der Billigungsbeschluss und die Einleitung des Verfahrens. „Die Höhenfestsetzung ist auf der Grundlage der Verschattungsstudie“, sagte Markus Trinkl.

Geändert werden soll außerdem der Bebauungsplan „Höfa-Nord“. Hier hatte es bei der Bebauung einige Abweichungen und Befreiungen vom Bebauungsplan gegeben. Grund dafür sind laut der Gemeindeverwaltung unter anderem die topographischen Gegebenheiten. Da derzeit deshalb keine hundertprozentige Rechtssicherheit herrscht, soll der Plan angepasst werden.

Eine weitere Änderung gibt es beim Bebauungsplan „Höfa Nr. 13“, der einen Bereich rund um den Hafnerweg umfasst. Dem zugrunde liegt ein Antrag auf einen Bau eines Anbaus an ein Gebäude mit Garagenstellplätzen. „Grundsätzlich spricht überhaupt nichts dagegen“, sagte Trinkl. Der Gemeinderat beschloss jedoch nicht den gesamten Plan, sondern nur einen Teil des Umgriffs zu ändern. Das Gremium fällte einstimmig den Aufstellungsbeschluss für die Änderung.

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