Beim Morgenkreis lernen die Kinder die Weihnachtsgeschichte kennen.
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Beim Morgenkreis lernen die Kinder die Weihnachtsgeschichte kennen. Leiterin Silke Hühn (r.) übernimmt künftig die Trägerschaft für das Jolly Jumper.

Silke Hühn hat die Einrichtung übernommen, unterstützt von der Gemeinde

Odelzhausen: Für die Krippe Jolly Jumper geht es weiter

  • Claudia Schuri
    vonClaudia Schuri
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Es geht weiter für die Odelzhauser Kinderkrippe Jolly Jumper: Nachdem die Zusammenarbeit der Gemeinde mit dem bisherigen Träger beendet wurde, hat sich jetzt Silke Hühn entschlossen, die Einrichtung fortzuführen. Ab Januar übernimmt sie die Trägerschaft.

Odelzhausen – Die 50-Jährige aus Unterumbach war bereits zuvor Leiterin der Kinderkrippe und arbeitet schon seit rund 30 Jahren als Pädagogin. „Wir sind eine kleine Einrichtung und können sehr bedürfnisorientiert arbeiten“, sagt sie. „Es gibt auch einen engen Kontakt mit den Eltern der Kinder.“ Im Jolly Jumper werden bis zu zwölf Kinder vom ersten bis zum dritten Lebensjahr betreut. „Dadurch haben wir eine sehr familiäre Atmosphäre“, erklärt sie.

Besonders wichtig ist ihr ein ganzheitliches Konzept mit Musik und Bewegung. „Die Kinder können sich ausprobieren, der Spaß an der Bewegung steht im Vordergrund“, sagt sie. „Und wir singen viel und verbinden Sprache mit Rhythmik.“

Außerdem sollen die Kinder die Natur, Tiere und Pflanzen kennenlernen. Ab Frühjahr sind deswegen wieder alle zwei Tage Naturtage geplant, an denen es zum Beispiel Waldspaziergänge oder Bauernhofbesuche gibt. Feste Rituale sind der tägliche Morgenkreis und ein gemeinsames Frühstück. Silke Hühn legt zudem Wert darauf, dass die Kinder mitentscheiden können, wie der Tag gestaltet wird. „Die Kinder werden individuell gefördert“, betont sie. „Wir beziehen auch die Kleinen von Anfang an mit ein, und sie dürfen selbst entscheiden, wann sie etwas lernen möchten.“

Ihr war es eine Herzensangelegenheit, dass das Jolly Jumper fortgeführt wird. „Die bisherigen Träger haben gute Arbeit geleistet, das Jolly hat immer einen guten Ruf gehabt“, betont sie, „und mir ging es auch um das Personal.“ Nachdem die Gemeinde ihre Unterstützung angekündigt hatte, entschloss sie sich, die Krippe zu übernehmen.   

Für das neue Jahr sind noch Plätze im Jolly Jumper frei. Kinder vom ersten bis zum dritten Lebensjahr können die Krippe an drei, vier oder fünf Tagen besuchen. Es gibt eine Eingewöhnung. Die Gebühren staffeln sich nach der Anzahl der gebuchten Tage. Die Betreuungszeiten sind von 7.30 bis 13 Uhr. Kernzeit ist von 9 bis 12 Uhr. Gebucht wird immer die komplette Betreuungszeit. Weitere Informationen gibt es bei Silke Hühn unter Telefon 01 76/5 57 61 55 oder per E-Mail an silke.huehn@web.de.

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