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Begeisterten das Publikum: das Quartett die „Schäfer“. 

Große Gala der Familie Wiedl in Odelzhausen

Jubiläumskonzert für jeden Geschmack

40 Jahre steht Angela Wiedl schon auf der Bühne. Dieses besondere Jubiläum feierte sie mit einem Konzert mit Freunden. Der Erlös ging vollständig an die Bürgerstiftung Odelzhausen. Die Zuschauer waren restlos begeistert.

OdelzhausenSchon eine Stunde vor Beginn des Benefizkonzertes, das Angela Wiedl im Zuge ihres 40-jährigen Bühnenjubiläums zugunsten der Bürgerstiftung Odelzhausen und zusammen mit Ehemann Uwe, Chef der „Schäfer“, ihrem Bruder Richard und weiteren Freunden feierte, füllte sich die Turnhalle der Schule Odelzhausen sehr rasch.

Und keiner der fast 400 Gäste wurde enttäuscht. Ein abwechslungsreiches Repertoire aus verschiedenen Musikrichtungen und die tolle Moderation von Richard Wiedl begeisterten die Fans. Gewidmet haben die Geschwister Wiedl das Konzert ihren verstorbenen Eltern. „Lasst uns einen Platz in eurer Mitte, so wie wir ihn im Leben hatten.“

Der Vorstand der Bürgerstiftung und Bürgermeister Markus Trinkl begrüßte vorab die Gäste. Anschließend hieß Angela Wiedl die Zuschauer willkommen und stellte ihre musikalischen Gäste vor. Mit den 3Scheinheiligen (Friedberg/Schrobenhausen) Uli Städele, Manfred Jung und Hans Wagner standen der Jubilarin Musikanten zur Seite, die das Herz auf dem rechten Fleck haben und deren Herzensangelegenheiten bärige Musik und gute Unterhaltung sind. Sie fanden sofort den Schalter, der umzulegen war, um das Publikum mit ihrer Musik und kleinen Einlagen zu begeistern und mitzureißen.

Unvergleichlich schön war der Gesang der Mezzosopranistin Barbara Sauter, des US-amerikanischen Heldentenors George Humphrey und von Richard Wiedl (Tenor), als sie bekannte Operettenmelodien teils mit, teils ohne Angela zum Besten gaben. „Komm mit nach Varasdin“ aus Gräfin Mariza von Emmerich Kálmán oder „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ aus „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller, um nur ein paar zu nennen.

Nicht vergessen zu erwähnen war die gelungene, humorige Hommage von Richard Wiedl an den Weiß Ferdl mit dessen „Ein Wagen von der Linie 8“. Da gab es dafür schon gewaltigen Applaus. Danach wurden die Töne wieder sanfter, denn die vier barfüßigen Schäfer, Bianca, Carla, Michael und Uwe zogen die Zuschauer in ihren Bann. Starallüren scheint das Quartett nicht zu kennen, denn auch sie waren sehr publikumsverbunden. Immer wieder animierten sie die Zuhörer, mitzuklatschen und mitzusingen. Als die feenhafte Bianca dann auch noch von der Bühne sprang, mitten ins Publikum hinein ging, und ihren Fans das Mikrofon vorhielt, da hatten die Schäfer längst die Herzen aller gewonnen. Gemeinsam im Duett zeigte sich die innige Verbundenheit vom Ehepaar Angela und Uwe: „Di hat der liabe Gott zu mir gebracht“ und „Doch das Herzklopfen, des verdank ich dir“.

Zum großen Finale ging es dann noch einmal rund, als nämlich die Vertreter des Oberkrainer-Sounds, die jungen originalen Oberkrainer, auf die Bühne kamen. Als Nachfolger von Slavko Avsenik selbst erkoren, lieferten sie mit dem „Trompetenecho“ oder dem „Hirtenlied“ Melodien, die einmalig sind in der Geschichte der Volksmusik.

Am Ende bedankten sich Angela Wiedl und Bruder Richard bei allen Mitwirkenden mit einem Lebkuchenherz, einer Knoblauchwurst und einem Vergelts Gott.

MARLENE WAGNER

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