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Nach den Bürgerversammlungen

Bürgeranträge: Einiges wird umgesetzt

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Die Gemeinde Odelzhausen wird zahlreiche Anträge aus den Bürgerversammlungen für Odelzhausen, Sixtnitgern, Roßbach und Sittenbach umsetzen.

VON THOMAS ZIMMERLY

Odelzhausen – Zu den zufriedenen Bürgern im Hauptort Odelzhausen dürfte Peter Teuber gehören. Ihm gelang es, den Gemeinderat davon zu überzeugen, dass am Ortseingang Odelzhausen, aus Wiedenzhausen kommend, die Leuchtkraft der Straßenbeleuchtung mittels Blenden verringert wird. Dieser Wunsch hatte in früheren Sitzungen für Irritationen gesorgt, da es eher vorkommt, dass die Bürger mehr Beleuchtung wünschen.

Das Begehr von Anton Hassmann, der im Übrigen von den Räten zum Behindertenbeauftragten der Gemeinde bestimmt wurde, einen Bürgertreff oder -raum zu schaffen, stieß bei den Räten auf offene Ohren. Das Problem ist nur, dass die Kommune derzeit keine geeigneten Räume anbieten kann.

Das von Silvia Stieglmaier gewünschte Halteverbot an manchen Stellen in den Seitenstraßen und der Hauptstraße durch das Gewerbegebiet wird kommen. Ebenso wie die von Tuba Metin gewünschten zusätzlichen Mülleimer an den neu errichteten Ruhebänken und an den Bushaltestellen. Was die Bürgerin auch freuen wird: Die Gemeinde wird in der Gewerbegebietszufahrt in der Rudolf-Diesel-Straße die Geschwindigkeit der Fahrzeuge kontrollieren. Sollte ein Messpunkt nicht realisierbar sein, so der Gemeinderat, soll eine Geschwindigkeitsmessanzeige aufgestellt werden. Da es laut Gemeinde mehrere Stellen in der Gemeinde gibt, kauft sie weitere solcher Geräte.

Die Gemeinde wird weiter mit Hilfe der Dachauer Polizei prüfen, ob es ein Parkverbot in der Ortsdurchfahrt Taxa an der Abzweigung Am Klosterfeld geben wird. Der Vorschlag war von Johann Obermair gekommen, der Gemeinderat hält ein Verbot für sinnvoll.

Eine gute Nachricht gibt es für die Freunde der Gastronomie: Für die Räume des ehemaligen Restaurants „Tapalapub“ am Marktplatz, das im Oktober seine Pforten schloss, hat die Gemeinde einen neuen Pächter gefunden. Die Wiedereröffnung wird im März oder April sein. Wer der neue Wirt sein wird und welches Konzept er verfolgt, wollte Bürgermeister Markus Trinkl (noch) nicht verraten.

Auch im Ortsteil Sittenbach wird es eine Neuerung geben. Der Gemeinderat befürwortet den Vorschlag von Hubert Gronegger und schildert die Friedhofserweiterung in Sittenbach am Kirchwiesenweg aus.

Die Räte erteilten allerdings auch zahlreichen Anträgen und Wünschen eine Absage. So stimmten sie beispielsweise dem Vorschlag von Dominik Mayer auf den Bau eines Fahrrad- und Gehwegs zwischen Roßbach und Sixtnitgern nicht zu, da dieser bereits Teil des Ausbauprogramms ist und deshalb sowieso umgesetzt wird.

Keine Möglichkeit sieht der Bürgermeister, dem Wunsch von Markus Kammermeier auf einen Mittelstreifen in Roßbach nachzukommen. Die Kurven im Ort würden von Autofahrern oft geschnitten, argumentierte Kammermeier. Der simple Grund für die Ablehnung: Es handelt sich um eine Kreisstraße, für die das Landratsamt Dachau zuständig ist. Genauso verhält es sich mit der Entschärfung der Linkskurve am Schlossberg in Taxa. Auch hier handelt es sich um eine Kreisstraße.

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