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Die drei Hauptverantwortlichen für Kult A8: Ursula Kohn, Paul Schmid und Edith Daschner (von links nach rechts).

Jahresprogramm von Kult A8

Qualität, Qualität, Qualität – und Vielfalt

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Seit Jahren bringt Kult A8 immer wieder tolle Künstler in die Autobahngemeinden. Wie ihnen das gelingt, verrät Paul Schmid im Interview.

Seit sechs Jahren bringt die Initiative Kult A8 Kultur in die Autobahngemeinden Odelzhausen, Sulzemoos, Pfaffenhofen und Bergkirchen. Jetzt ist das neue Jahresprogramm fertig und liegt ab sofort in den Gemeinden aus. Im Interview verrät Paul Schmid von Kult A8, was die Höhepunkte sind und worauf bei der Programmzusammenstellung besonders viel Wert gelegt wurde.

Herr Schmid, was ist Ihnen wichtig bei der Zusammenstellung des Programms?

Qualität, Qualität, Qualität. Und natürlich Vielfalt. Bei uns soll für jeden Geschmack etwas dabei sein – von Klassik über Jazz bis hin zu Lesungen. Und wir legen Wert darauf, dass die Veranstaltungen in schönen Räumen stattfinden.

Wieso?

Orte können selbst schon Kultur sein. Wir machen zum Beispiel Veranstaltungen in Räumen mit schönen Gewölben oder an historischen Orten wie der Furthmühle. Einmal hatten wir ein Rockkonzert in einer Steinbrechanlage, das hat auch sehr gut gepasst. Auch Kirchen sind immer wieder eine schöne Umgebung für Konzerte – zumal sie eine schöne Akustik haben und die Orgel dort schon vorhanden ist.

Welche Höhepunkte gibt es dieses Jahr?

Da ist es schwer, etwas herauszugreifen. Schon diese Woche treten zum Beispiel „Die Abenteurer“ auf. Die Gruppe kennt in dieser Zusammensetzung fast niemand. Die Mitglieder aber sind alles hochkarätige Musiker, die alte Schulfreunde sind und jetzt miteinander ein Konzert geben. Auch Michael Lerchenberg wird wieder sein neues Programm vorstellen, und zum Jahreswechsel findet wieder das traditionelle Silvesterkonzert mit den Bläsern von „Harmonic Brass“ statt.

Ist es schwer, Künstler dafür zu gewinnen, in kleinen Landgemeinden aufzutreten?

Inzwischen nicht mehr. Wir arbeiten mit einer Agentur zusammen, und im Laufe der Jahre haben sich auch einige Beziehungen entwickelt. Viele Künstler kommen jedes Jahr zu uns und fragen inzwischen schon selbst an, ob sie wieder auftreten dürfen. Manche möchten auch ihr neues Programm erst einmal in einem etwas kleineren Rahmen austesten.

Gibt es Künstler, die Sie besonders gerne einmal engagieren möchten?

Natürlich hat man immer neue Ideen. Es wäre zum Beispiel schön, wenn einmal Gerhard Polt bei uns auftreten würde. Auch ein Konzert mit einem guten und bekannten Kammerorchester wäre sicher interessant.

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