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Begehrt beim Tag der Offenen Tür: „Ausgrabungen“ im Gruppenraum Lernwerkstatt für Geschichte. 

Tag der offenen Tür in der Grund-, Mittel- und Realschule 

Odelzhausen: Tiefe Einblicke in die neuen Schulräume 

Beim Tag der offenen Tür an der Grund-, Mittel- und Realschule Odelzhausen durften sich die Kinder sogar an „Ausgrabungen“ beteiligen. Außerdem sprach Helmut Zech über das 50 Millionen-Projekt: Schulneubau. 

Odelzhausen– „Als im Jahre 2013 die Entscheidung für einen Neubau gefallen ist, war mir, und ich glaube uns allen, nicht bewusst, was es bedeutet ein 50 Millionen-Projekt zu betreuen“: Mit diesen Worten eröffnete Helmut Zech, Zweckverbandsvorsitzender, nach der allgemeinen Begrüßung den geselligen Nachmittag zur offenen Tür der Grund- und Mittelschule sowie der Glonntal- Realschule Odelzhausen. Zahlreiche Gäste waren dazu gekommen (wir berichteten).

Im Besonderen war die Grundschule der Klassen eins bis vier gemeint, die im März dieses Jahres von den Lehrern und Schülern bezogen worden ist und unter Bauabschnitt 1 läuft. Mit der Fertigstellung des Bauabschnittes 2 wird im Sommer 2020 gerechnet. Dort werden dann die Mittelschule und die Realschule sowie die Verwaltungen untergebracht sein.

Bei Helmut Zechs Rede zeigte sich, wie sehr ihm das Gelingen dieses Projektes am Herzen liegt und wie begeistert er von dem modernen Gebäude und der Einrichtung selbst ist. Das alles hatte natürlich seinen Preis. Vor allem kostete es enorme Zeit, die jeder einzelne dafür aufbringen musste. An erster Stelle stand die richtige Zusammenarbeit mit den richtigen Leuten. So entstanden bei der Entwicklung des Masterplans 18 Varianten, bevor eine davon festgelegt wurde.

Auch die Schulleitungen mit Cordula Weber und Anette Schalk planten tatkräftig mit. Ein großes Lob sprach Helmut Zech den Firmen aus.

Danach stand die Mensa mit Kaffee und Kuchen für die Gäste offen, bestückt und feilgeboten von den Eltern.

Besonders interessant für die Besucher waren die modernen Gerätschaften der Schule – ausprobiert wurde etwa das Schreiben an der digitalen Tafel oder die Arbeit mit Tablets. Alle Tische in den Unterrichtsräumen sind auf gleicher Höhe. Damit die Kinder fachgerecht sitzen können, haben sie verstellbare Fußstützen an ihren Stühlen, manchmal auch einen Sitzball oder für Kinder, die kein „Sitzfleisch“ haben, ein Stehpult. Groß und dennoch mit kurzen Wegen präsentierte sich die Schulküche, die mit besten Qualitätsgeräten und pflegeleichten Granit-Arbeitsplatten ausgestattet worden ist.   

Im Gruppenraum „Lernwerkstatt Geschichte“ durften sich die Kinder an „Ausgrabungen“ beteiligen. Mal kam eine Scherbe, mal eine Münze zum Vorschein. Dazu standen Bücher zur Verfügung, in denen man versuchen konnte, zu enträtseln, was man gefunden hatte.

Im Handarbeitsraum war Papierfalten und mehr angesagt, und in anderen Unterrichtsräumen gab es Lehrfilme zu sehen oder Gemälde, Baupläne vom Schulhaus oder Werkstücke. Der Nachmittag war so spannend, dass Zech lange nach dem offiziellen Ende nochmals das Wort ergriff und lachend zu den Gästen sagte: „Wir haben uns total gefreut, dass Sie alle so zahlreich gekommen sind. Wir freuen uns aber auch, wenn Sie wieder gehen“.

Von Marlene Wagner

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