gemischter Chor mit Notenständern vor sich, rechts Mann mit Hammondorgel
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Die „Glonnspatzen“ sangen Lieder aus ihrem neuen Konzertprogramm unter dem Motto „Neueste deutsche Welle“.

Musikalisches Picknick mit den Glonnstars und den Glonnspatzen in Odelzhausen

Zwei Konzerte und viel zu lachen

  • Claudia Schuri
    VonClaudia Schuri
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Odelzhausen – Endlich wieder stimmungsvolle Live-Musik und schwungvoller Gesang unter freiem Himmel: Darüber freuten sich die Besucher in Odelzhausen bei einem musikalischen Picknick mit den Glonnstars und den Glonnspatzen im Pfarrgarten.

Den Anfang machten die Glonnstars mit Marliese Zech (Sopran), Birgit Battran (Sopran), Reinhold Klein (Bariton), Pianist und Komponist Jürgen Offermann und Moderatorin Franziska Schönherr. Die Gruppe präsentierte unter anderem Auszüge aus ihren eigenen Musicals „Nelkenkavalier“ und „Räuber Kneißl“.

Die Sänger beeindruckten mit klaren, kraftvollen und zugleich gefühlvollen Stimmen und brachten das Publikum mit ihren humorvollen Stücken immer wieder zum Lachen. Geht es nach der Vorstellung der Glonnstars, dann hätte sich zum Beispiel Räuber Kneißl in der heutigen Zeit wohl auf Datenklau im Internet spezialisiert und in der „Kleinen Kneipe in unserer Straße“ (Peter Alexander) gäbe es „bayerisches Bier, einen fetten Schweinebraten und ein paar Runden Willi“.

Auch die Glonnspatzen unter der Leitung von Thomas von Krafft interpretierten mit viel Leidenschaft und Humor altbekannte Songs neu. „Wir brauchen die neueste deutsche Welle“, findet der Chor: Denn unter diesem Motto steht ihr künftiges Konzertprogramm, in das der Chor einen kleinen Einblick gab.

Mit ihren lockeren, leichten und mitreißenden Liedern sorgten die Sänger bei vielen Besuchern für den einen oder anderen Ohrwurm. Thomas von Krafft hatte einige Texte umgeschrieben und dabei auch aktuelle Themen aufgegriffen. Passend zu den Weltraumtourismus-Ambitionen von Amazon-Gründer Jeff Bezos, Unternehmer Richard Branson und Tesla-Chef Elon Musk war der Chor „völlig losgelöst von der Erde“ und aus dem Schlager-Hit „Ich seh den Sternenhimmel“ wurde „Du bist im fernen Himmel“. Außerdem ging es zum Beispiel um Online-Dating, die Suche nach der wahren Liebe und die Allüren des Ex-US-Präsidenten Donald Trump. Nenas Friedenslied „99 Luftballons“ stand genauso auf dem Programm wie der Song „’S Lebn is wia a Traum“ von der Spider Murphy Gang.

Damit verabschiedete sich der Chor – passend zur guten Stimmung bei den Besuchern, die sich auch von einem Regenguss kurz zuvor nicht hatten abhalten lassen, zu kommen.

CLAUDIA SCHURI

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