Ergebnis da: Boris Johnson folgt May - Kommt jetzt der No-Deal-Brexit?

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Erste Tagung auf der Terrasse: Die Fördervereinsmitglieder hoffen, dass das Wetter den ganzen Sommer mitspielt – und viele Badegäste nach Ainhofen kommen. Foto: ost

Mit Optimismus in den Sommer

Ainhofen - Einmal hatte der Freibad-Förderverein bereits Glück mit dem Wetter: Die Hauptversammlung konnte erstmals auf der Terrasse stattfinden. Nun hoffen die 44 Mitglieder, dass die Sonne sie durch die Saison begleitet - und zahlreiche Badegäste anlockt.

Dem Fördervereinsvorsitzende Charlie Böller bereitet eine alte Bauernregel Sorge: „Blüht die Eiche vor der Esche, macht der Sommer große Wäsche“, heißt es da. Doch solche Vorhersagen müssen nicht immer zutreffen. „Wir werden die Hoffnung auf sonnige Tage nicht aufgeben“, kündigte er an. Er erinnerte daran, dass der von ihm geführte Förderverein nun schon seit 14 Jahren dem Freibad-Betreiber, dem VfB Ainhofen, kräftig unter die Arme greift. Damals, bei der Gründung, stand der Erhalt dieses seit 52 Jahren auf Vereinsbasis betriebenen Freibads auf der Kippe. So haben sich auch ein paar Marktgemeinderäte, die heute noch Mitglieder im Förderverein sind, für diese Naherholungsoase stark gemacht.

Der Fördervereins-Schatzmeister Philipp Blumenschein berichtete, dass 2011 die Unterstützung für den VfB nicht ganz so groß ausgefallen war. Dennoch gingen 1000 Euro auf das Freibad-Konto. In den vergangenen 14 Jahren hatte der Förderverein 35 658 Euro zum Erhalt des Bades beisteuern können. Weil der Förderverein berechtigt ist, Spendenquittungen auszustellen, gibt es immer wieder Personen und Institutionen, die bereit sind, Gelder für das Freibad locker zu machen.

Böller erinnerte daran, dass im vergangenen Jahr der Arbeitgeber von Andrea Ostermair, eine Münchner Firma, bereit war, für die gute Sache in Ainhofen einen Tausender auszugeben. Auch eine 5000-Euro-Spende gab es vor einigen Jahren. Lob zollte Böller dem VfB und besonders dem Engagement des Vorsitzenden Hans Reif.

„Wie wir alle sehen, ist dieses Bad wieder gut in Schuss“, sagte Böller. Die sanitären Anlagen sind komplett erneuert worden. Mit den Anforderungen des Gesundheitsamtes habe das Freibad Ainhofen hinsichtlich der Wasserqualität dank der hochmodernen Technik keine Probleme. Trotz des relativ schlechten Sommers 2011 hat der Förderverein die die Badesaison ohne finanzielle Verluste abschließen können. Ein wichtiger Schritt war es laut Schatzmeister Blumenschein, dass das Freibad Ainhofen in die Grundstockförderung der Marktgemeinde Indersdorf aufgenommen wurde. So kann das Freibad nun über einen festen Betrag in Höhe von 15 000 Euro jährlich verfügen. Dankbar ist der Förderverein auch den Nachbargemeinden, die erkannt haben, wie wichtig das Freibad Ainhofen auch für Kinder aus ihren Gemeinden ist und daher freiwillige Zuschüsse geben.

Der VfB-Vorsitzende Reif gab bekannt, welche Arbeiten am Freibad erledigt wurden. Es gibt nun nur noch abschließbare Einzel-Umkleidekabinen und auch ein Stück der Umzäunung des Freibadgeländes ist erneuert worden. Sorge bereitet den Mitgliedern des Fördervereins ein schon länger festgestellter Wasserverlust. Daher möchte Reif nach Ende dieser Badesaison mit einer Kamerabefahrung im Rohrsystem die Ursachen suchen. Heuer ist kein großes Freibadfest geplant. Der VfB will sich mehr auf den Kiosk konzentrieren, der wieder auf Vereinsbasis betrieben wird. „Diese Einnahmequelle ist für uns sicherer“, sagte Reif.

Der Förderverein will weiterhin verstärkt für das Bad werben. Simon Reichlmair senior regte an, Eltern zu einer Mitgliedschaft zu bewegen. Sie seien vermutlich dankbar, wenn ihre Kinder in unmittelbarer Nähe schwimmen lernen könnten. Wie in den Vorjahren wird der VfB das Freibad heuer wieder für Vereins- und Betriebsfeiern in den Abendstunden vermieten. Schwimmer können das Bad auch im Dunkeln nutzen, denn das Hauptbecken ist mit einer Unterwasserbeleuchtung ausgestattet.

(ost)

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