Voller Gefühl spielte das Münchner Gitarrentrio in schlichter Umgebung: Mikhail Antropov, Alexander Leidolph und Thomas Etschmann (v.l.) bezauberten die Zuhörer mit Musik. reg

Orchester-Atmosphäre mit drei Gitarren

Haimhausen - Voller Gefühl. Voller Harmonie. Einfach: Schön. Das Konzert des Münchner Gitarrentrios in der Haimhausener Kulturkreiskneipe war ein bezaubernder Abend der besonderen Art.

Von Bizet über Vivaldi bis hin zu Luigi Boccherini sorgten die drei Musiker für abwechslungsreiche Gitarrenklänge, die unter die Haut gingen und ihr Publikum verzauberten.

Mal melancholisch und traurig, mal aufregend und heiter - bei den drei Musikern kam jeder Gitarrenliebhaber auf seinen Geschmack. Mit der perfekten Zupf- und Anschlagtechnik füllte das Münchner Gitarrentrio das Haimhausener Kulturzentrum mit wohltuenden Melodien.

Alexander Leidolph, Thomas Etschmann und Mikhail Antropov begannen ihre Reise durch die klassische Musik mit Vivaldis Concerto in D-Dur. „Da das Stück in seinem Ursprung für Violinen und Streicher komponiert wurde, mussten wir es erst ein wenig umschreiben, um es überhaupt auf der Gitarre spielen zu können“, verriet Alexander Leidolph. Perfekt gelungen - mit ihren Gitarren zauberten die Musiker eine Atmosphäre wie die eines großen Orchesters. Rasant setzten die Musiker ihre Reise fort und raubten ihren Zuhörer bei der aufregenden Zusammenstellung von George Bizets Oper Carmen den Atem. „Als Bizet Carmen komponiert hatte, zählte sie nicht gerade zu seinen beliebtesten Stücken. Wer hätte gedacht, dass das einmal seine berühmteste Oper werden sollte“, erklärte Mikhail Antropov dem Publikum.

Auch die Moderne fehlte bei der Aufführung der Münchner Gitarristen nicht - Höhepunkt war „Das Ende des Jahrtausends“ von Maximo Diego Pujot.

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