Stark befahren: Die Ortsdurchfahrt Taxa soll bis spätestens Anfang 2014 ausgebaut sein. Foto: Bayerische Vermessungsverwaltung

Ortsdurchfahrt Taxa wird für eine Million Euro ausgebaut

Odelzhausen/Taxa - Der Gemeinderat Odelzhausen hat die Pläne für den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Taxa gesichtet und einen Antrag auf vorzeitigen Baubeginn gestellt. Damit ist ein Millionenprojekt auf den Weg gebracht.

Die Dorfstraße wird im kommenden Jahr neu gebaut. Vorher werden ein Regenwasserkanal und Leerrohre für Telekommunikationseinrichtungen eingebaut und Reparaturen am Kanal vorgenommen. Die Straße wird eine sechs Meter breite Fahrbahn erhalten. Ausschließlich südseitig wird die Straße mit einem 1,50 Meter breiten Gehweg versehen. Der Gemeinderat muss noch eine Entscheidung treffen, ober der Gehweg gepflastert oder geteert wird. Auf der Nordseite der Straße bleibt aus Platzgründen nur ein unbefestigter Streifen mit einer Breite zwischen 50 Zentimeter und einem Meter, weil Baurichtlinien eine Mindestbreite für Gehwege vorschreiben, die hier nicht eingehalten werden kann. Der Unterbau ist laut Planer noch an vielen Stellen der Straße in Ordnung und muss nur teilweise erneuert werden. Das könnte Kosteneinsparungen bedeuten, so der Planer. An einigen Stellen ist es notwendig, Grundstückszäune abzubauen und geringfügig zu verlegen, so der Planer weiter.

Gestalterisch hat die Gemeinde nur einen sehr engen Spielraum, weil die Straße gerade so in den zur Verfügung stehenden Bauraum passt. Die Bushaltestellen werden behindertengerecht umgebaut. Die Kosten liegen bei rund einer Million Euro für Baukosten (ca. 840 000 Euro) und Grunderwerb und werden komplett von der Gemeinde getragen. Bürgermeister Konrad Brandmair hatte sich dafür eingesetzt, die Einführung einer Straßenausbaubeitragssatzung zu verschieben, um die Anlieger finanziell nicht zu belasten.

Eine Verkehrszählung hatte ergeben, dass die Straße täglich von 800 bis 1000 Fahrzeugen befahren wird. Weil vor dem Straßenbau noch die Arbeiten am Unterbau und Kanal notwendig sind, kann die Straßenbaumaßnahme erst im Sommer 2013 begonnen werden. Bei einer geplanten Bauzeit von etwa sechs Monaten könnte das bedeuten, dass die Straße erst im Jahr 2014 fertig ist. Für die Anlieger ist der Zugangsverkehr während der gesamten Bauzeit gewährleistet, der Durchgangsverkehr wird umgeleitet. (ms)

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