Herausgeputzt wurde das Badelände Eisolzrieder See. Eine neue Attraktion und gern genutzt ist der Badesteg.

Nur die Parksituation ist ein Problem

Bergkirchen - Im Mai ist der Eisolzrieder See mit einem Festakt offiziell in das Naherholungsgebiet des Münchener Umlands aufgenommen worden.

Bei dem idealen Sommerwetter in den vergangenen Wochen sind seitdem viele Badegäste in die Fluten getaucht.

Eine Badeinsel im See gab es seit längerem. Hinzu gekommen ist ein etwa 20 Meter langer Steg, von dem man sich langsam ins Wasser gleiten lassen oder bequem per Treppe in den See steigen kann. Die Anschaffung hat zunächst die Gemeinde Bergkirchen vorfinanziert, in Erwartung der Erstattung durch den Naherholungsflächenverein. Die Beach-Volleyball-Anlage ist in Betrieb und erfreut sich großen Zuspruchs. Ein Kiosk versorgt die Badegäste mit Erfrischungen. 100 Bäume und zusätzliche Sträucher sind gepflanzt worden, und für 200 Fahrzeuge ist Parkraum vorhanden, der in diesem Sommer noch ohne Gebühr genutzt werden kann.

Das soll sich im nächsten Jahr ändern. Vermehrtes wildes Parken vorprogrammiert sein, wie es bisher schon an der viel befahrenen Durchgangsstraße geschah und vor allem zu Klagen von Landwirten führte, die mit ihren Fahrzeugen Problem hatten, durchzukommen. Der Gemeinderat hat sich bereits in der Juli-Sitzung damit beschäftigt. Erste Maßnahme waren Halteverbotsschilder. Thema waren ferner die scharfkantigen großen Steine an der Ein- und Ausfahrt zum Parkplatz, die vom Autofahrer vorsichtiges Jonglieren verlangen. Sie sollen durch Pfosten ersetzt werden. 700 000 Euro sind für die Anlage investiert worden. Da die Gemeinde Bergkirchen für den Unterhalt der Anlage aufkommt, ist der Verein, der die Investition tätigt, entlastet.

Die Fläche des Badegeländes beträgt insgesamt 7,5 Hektar. Die Seefläche einschließlich Strand umfasst 3,2 Hektar, die Liegefläche 2,5 Hektar, und der Rest bleibt der Natur überlassen, so dass auch der Biber ungestört am Werk sein darf. (ink)

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