Peter Nöbauer macht die Arbeit als Seniorenbeauftragter viel Spaß.

TSV Eintracht Karlsfeld 

Voller Einsatz für die Senioren

Seit Oktober ist Peter Nöbauer Seniorenbeauftragter des TSV Eintracht Karlsfeld. Nach diesen ersten Monaten weiß der 66-Jährige: Der Job macht Spaß. Aber auch: Es ist ein Haufen Arbeit.

Karlsfeld – Viele Jahre lang haben Hannelore und Wolfgang Elias den Posten „Seniorenbeauftragte“ im TSV Eintracht Karlsfeld zur vollsten Zufriedenheit aller ausgefüllt. Als die beiden aufhörten, fand sich trotz größter Bemühungen der Vereinsführung lange niemand, der nachfolgen wollte. Deshalb übernahm der ehemalige Vereinschef Toni Cremers das Amt – übergansweise. Aus „übergangsweise“ wurden zwei Jahre. Im Oktober übertrug Cremers den Posten an Peter Nöbauer. Endlich hatte der Verein wieder einen gewählten und offiziellen Seniorenbeauftragten.

Nöbauer gehört der Badmintonabteilung an und hat nebenher schon viel organisiert, wie er sagt. Sogar Alpenüberquerungen für Radfahrer. Wer so gut organisieren kann, wäre doch ein Kandidat fürs vakante Amt, dachte sich Vereinschef Rüdiger Meyer und klopfte an bei Nöbauer. Der sagte recht schnell zu, jedoch unter einer Bedingung: Jemand müsse das von ihm bekleidete Amt des Kassenprüfers übernehmen. Für Meyer und die anderen Verantwortlichen eine vergleichsweise leichte Übung.  

Seit vier Monaten hat Nöbauer mehr als genug Gelegenheit, sein Organisationstalent unter Beweis zu stellen. Die Gruppe Ü55 aktiv des Vereins wird weiterhin ihre Ausflüge und Wanderungen unternehmen, obendrein wollen sich die Senioren bei den großen Vereinsveranstaltungen wie Christkindlmarkt und Sport- und Familienfest einbringen.

Doch dies ist nur ein Teil von Nöbauers Aufgabengebiet. Er ist auch Ansprechpartner für alle Senioren im größten Verein des Landkreises. Und das sind nicht wenige: Knapp 1000 Mitglieder sind 55 Jahre und älter.

„In den vier Monaten habe ich schon erheblich mehr Stunden Arbeit in den Verein gesteckt als als Kassenprüfer“, sagt Nöbauer. „Aber es macht großen Spaß.“

Das liegt wohl auch daran, dass Hannelore und Wolfgang Elias sowie Toni Cremers stets mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es nötig sein sollte. Darauf kann sich Nöbauer verlassen.

Im Moment ist der 66-Jährige dabei, eine Idee umzusetzen: eine Radlrallye über fünf Monate. Denken und strampeln in Etappen.

tol

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