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Vom Mühlbach nach Hohenkammer gepaddelt: Das Schlauchboot mit Kapitän Ralf Schüpferling (vorne) w ar gefolgt von elf weiteren Booten. Die Helfer der Feuerwehr Petershausen brachten die Paddler am Ziel wieder an den Start zurück.

Petershausen paddelt

Ruderrallye entlang der Glonn

Zum Teil gingen bei „Petershausen paddelt“ mehrere Generationen an den Start. Sie ruderten entlang der Glonn nach Hohenkammer. Die Petershauser Feuerwehr leistete dabei logistische Hilfe.

Petershausen – Bei der Neuauflage der Aktion „Petershausen paddelt“, die Eduard Meßthaler im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hatte, gingen heuer wieder zwölf Schlauchboote an den Start. Anders als im vergangenen Jahr blieben heuer alle Teilnehmer trocken, als sie ins Boot stiegen. Die Route der Paddler führte vom Mühlbach in Petershausen (bei der Glonn-Kapelle) auf der Glonn über Herrschenhofen nach Hohenkammer.

Logistische Hilfe leisteten die Petershauser Feuerwehrler: Sie halfen beim Aufblasen der Schlauchboote, Einsteigen der fröhlichen Paddler, Umsetzen der Boote bei Herrschenhofen oder beim Heimtransport von abgelassenen Kähnen und deren Besatzungen. Stefan Schneiders Feuerwehrhelfer, allen voran Jugendwart Günther Rapf, standen den Paddlern zur Seite.

Beim Aufblasen der Schlauchboote war allerdings Vorsicht geboten, denn mit Pressluft ging das ruckzuck – und damit war’s schnell mal zu viel für eine Luftkammer.

Die Vorfreude auf den Paddelausflug war bei Frieda, 6, groß, als ihr Vater Martin Pausch das Schlauchboot aufpumpte. Beide waren zum ersten Mal dabei. Mama Ina und ihr Sohn Robert, 3, feuerten die beiden beim Start an.

Michael Furtmayr übernahm für seine Töchter das Aufpumpen des Schlauchboots: Eva, 13, und Mona, 16, fuhren mit Emil Hechtl, 9, die Glonn hinab. Auch die drei paddelten zum ersten Mal mit. Ihre Mütter Martina Furtmayr und Karina Hechtl sowie deren einjährige Tochter Fina blieben am sicheren Ufer zurück.

Das galt auch für den Dreigenerationen-Paddelausflug der Familie Grosch: Mutter Julia mit Sohn Valentin, 5, und Opa Albin Grosch waren mit Eifer bei der Sache. Valentin half schon beim Aufblasen des Bootes. Damit dem jungen Matrosen nichts passieren konnte, war er dabei schon mit einer Schwimmweste ausgerüstet.

Die Führung der zwölf Boote übernahm Ralf Schüpferling mit drei Kindern in seinem Boot, denn Organisator Eduard Meßthaler meinte zu ihm: „Du kennst das ja schon mit der Kiesbank gleich nach der Brücke (Münchner Straße über die Glonn) vom vergangenen Jahr.“ Meßthaler sicherte die Kolonne mit Co-Kapitän Käe Kifle Weldeab aus Eritrea als letztes Boot ab, sodass unterwegs niemand verloren ging.

Nach eineinhalb Stunden übernahm die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen den Rücktransport von Mensch und Material aus Hohenkammer zurück an den Start.

von R.-Dietmar Sponder

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