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Die Temperaturen fallen. An den Bahnsteigen könnte es wieder glatt werden.

Achtung Rutschgefahr!

Nach den Schneemassen droht nun die Vereisung der Bahnsteige

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„Lebensgefährlich“, „eine Katastrophe“ oder „spiegelglatt“. So äußerten sich Leser der Heimatzeitung zum Zustand der Bahnsteige in den vergangenen zwei Wochen.

Landkreis – Gerade an den Stationen wie Petershausen, Vierkirchen oder Röhrmoos staute sich eine Menge Frust bei den Bahnreisenden an. Zunächst war es der nicht weggeräumte Schnee, nun droht wegen der kalten Temperaturen die Vereisung.

Ein Sprecher der Bahn äußerte Verständnis für den Unmut der Pendler und betonte: „Die Bahn ist sich ihrer Verkehrssicherungs- und Räumpflicht bewusst.“ Dennoch bittet er um Verständnis: „In den Tagen ist mehr Schnee runtergekommen, als wir wegräumen konnten.“ In anderen Landkreisen wurde wegen der Schneemassen sogar Katastrophenalarm ausgelöst. Und so sauber räumen wie es die Leute vor ihrer eigenen Wohnung gewöhnt sind, könne die Bahn nicht. Dazu sind die Mengen auch bei normalem Schneefall zu groß, erklärte die Bahn. Ein Beispiel: Bei einem 80-Meter- Bahnsteig wurden zirka 25 Tonnen Schnee mit drei Lastwagen weggefahren. Denn: einfach den Schnee auf die Gleise schippen, geht natürlich nicht. „Dann fährt kein Zug mehr“, so der Sprecher der Bahn.

Für außergewöhnliche Wettersituationen stehen zirka 500 Mann bereit, die nach Bedarf eingesetzt werden können. In den vergangenen Wochen waren die Einsatzschwerpunkte aber vor allem die südlichen Landkreise Bayerns. Der vom Schneechaos nur wenig betroffene Landkreis Dachau stand da auf der Prioritätenliste weit unten. Nachdem sich die Wetterlage etwas entspannt hat, droht nun allerdings eine neuerliche Kältewelle – und vereiste Bahnsteige. 

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